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Svindal gewinnt in Beaver Creek vor Feuz

Nach seinem Abfahrtssieg in Lake Louise muss sich der Schangnauer in Beaver Creek nur von Aksel Svindal geschlagen geben.

Mit Startnummer 1 gestartet: Aksel Svindal eröffnet in Beaver Creek das Rennen und setzt mit seiner Zeit gleich eine Bestmarke. (Samstag, 2. Dezember)
Mit Startnummer 1 gestartet: Aksel Svindal eröffnet in Beaver Creek das Rennen und setzt mit seiner Zeit gleich eine Bestmarke. (Samstag, 2. Dezember)
Johann Groder, Keystone
Nur Beat Feuz, der Sieger von Lake Louise, kommt an den Norweger heran. Er verliert 15 Hundertstel und wird Zweiter.
Nur Beat Feuz, der Sieger von Lake Louise, kommt an den Norweger heran. Er verliert 15 Hundertstel und wird Zweiter.
Johann Groder, Keystone
Zum Jubeln kommt indes auch Christof Innerhofer. Der Südtiroler wird mit Startnummer 27 Vierter.
Zum Jubeln kommt indes auch Christof Innerhofer. Der Südtiroler wird mit Startnummer 27 Vierter.
John Locher, Keystone
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Beat Feuz zeigte eine erneut starke Leistung. Lediglich 15 Hundertstel fehlten dem Berner zum Sieg. Feuz vergab den Erfolg im ersten Streckenviertel, einem Flachstück. Hier büsste der Abfahrts-Weltmeister vier Zehntel auf Svindal ein. In den technisch schwierigen Passagen machte er viel Boden gut, aber ganz nach vorne reichte es nicht mehr.

Zum dritten Mal Zweiter

Feuz landete in Beaver Creek zum bereits dritten Mal auf Platz 2 einer Abfahrt. Gewonnen hat er hier noch nie. Zweiter war der Berner 2011 hinter Bode Miller, Zweiter dann auch 2014 hinter Kjetil Jansrud, und nun wurde es also wieder Position 2. Damit verteidigte er aber seine rote Startnummer für den Leader im Abfahrts-Weltcup. Svindal errang mit Startnummer 1 seinen 33. Sieg im Weltcup, aber den ersten seit seinem schweren Sturz im Januar 2016 in Kitzbühel. Dort hatte sich der knapp 35-jährige Routinier neben einem Kreuzbandriss einen Meniskusschaden zugezogen, der ihn auch im folgenden Winter zum Abbruch der Saison zwang. In Beaver Creek realisierte der Norweger seinen bereits sechsten Erfolg. Damit stellte er sich auf eine Höhe mit Hermann Maier, der nun nicht mehr alleiniger Rekordgewinner ist.

Überraschungsmann Dressen

Überraschender Dritter hinter Svindal und Feuz wurde der 24-jährige Deutsche Thomas Dressen, der es erstmals aufs Podium schaffte. Die Österreicher, bisher in jedem Speedrennen dieser Saison mindestens mit einem Mann auf dem Podest, brachten mit dem sechstplatzierten Vincent Kriechmayr (Sieger im Super-G vom Vortag) nur einen Fahrer in die Top 10. Feuz hätte im Gleitstück zu Beginn die Zwischenzeit seines Teamkollegen Mauro Caviezel gebraucht. Der Bündner war dort sechs Zehntel schneller, und bis zur zweiten Zwischenzeit lag er auch noch vor Svindal. Bis ins Ziel fiel er dann aber noch auf Platz 13 zurück. In der Vorwoche in Lake Louise hatte Caviezel - ebenfalls als zweitbester Schweizer - mit Rang 8 seine Bestmarke in der Abfahrt gesetzt.

(SDA)

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