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Super-League-Klubs im Kampf um Europacup-Playoffs

Der FCZ spielt gegen Minsk um den Einzug in die Playoff-Phase der Europa League. Ebenfalls das Verbleiben im Europacup streben Vaduz und Thun im Direktduell an.

Augen zu und durch: der FCZ muss heute abend gegen Dynamo Minsk gewinnen
Augen zu und durch: der FCZ muss heute abend gegen Dynamo Minsk gewinnen
Keystone

Der FCZ hat turbulente Tage hinter sich. Seit Montag ist der Trainer weg, der Captain ging am gleichen Tag freiwillig. Das Drittrunden-Rückspiel der Europa-League-Qualifikation bei Dynamo Minsk steht deshalb unter besonderen Vorzeichen. Es darf gerätselt werden, in welcher Verfassung sich der ersatzgeschwächte FCZ heute Abend ab 19.15 Uhr im Rückspiel gegen Dynamo Minsk präsentiert. Weil das Stadion des Zweiten der weissrussischen Meisterschaft nicht UEFA-konform ist, muss Dynamo ins 350 km südwestlich gelegene Brest ausweichen. Dort erwartet den wankenden Super-League-Vertreter aus Zürich ein sprichwörtlich heisser Tanz. Es sind hohe Temperaturen und wegen der Fanfreundschaft zwischen Dynamo und dem lokalen Team ein Volksfest im 10'000 Zuschauer fassenden Stadion angekündigt. Das Duell mit Dynamo hat für den FCZ Schicksals-Charakter. Der Vorstoss in die Gruppenphase der Europa League ist eines der erklärten Zürcher Saisonziele. Das 0:1 am letzten Donnerstag war das Resultat eines der schwächsten Auftritte unter Meier. Dessen interimistische Nachfolger Massimo Rizzo und Alex Kern haben nun die Aufgabe, gegen eine trotz einmonatiger Meisterschaftspause formstarke Mannschaft (sechs Siege in Folge) den Turnaround herbeizuführen. Ausgangslage in Vaduz völlig offen Vaduz und Thun spielen ab 19.30 Uhr um einen Platz in den Europa-League-Playoffs. Nach dem torlosen Remis vor einer Woche im Berner Oberland ist die Ausgangslage im Rückspiel völlig offen. Vaduz und Thun bestreiten heute abend bereits ihre siebte Partie in den letzten drei Wochen. Und zumindest für den Sieger des ersten Super-League-Duells im Europacup werden die internationalen Strapazen nicht zu Ende sein. Am 20. und 27. August muss eine weitere Qualifikationsrunde auf dem Weg in die Gruppenphase überstanden werden. Der Gegner, der am Freitag zugelost wird, könnte Dortmund, Ajax Amsterdam oder St-Etienne heissen. Um weiter von der für beide Klubs lukrativen Gruppenphase zu träumen, müssen Vaduz und Thun Tore schiessen. Die Liechtensteiner, die am Wochenende in Lugano 0:1 verloren, warten seit 223 Minuten auf einen Treffer, der FC Thun seit 186 Minuten. Der Vaduzer Trainer Giorgio Contini, der mit seinem Team noch eine Qualifikationsrunde mehr bestritten hat als Thun, gesteht, dass die Belastung schon gross sei. Das drückt sich auch bei der Absenzenliste aus, in die sich mit Philipp Muntwiler und Mauro Caballero in den letzten Tagen zwei weitere Spieler eingereiht haben. Europa League. Qualifikation. 3. Runde, Rückspiel (in Brest): Dynamo Minsk - FC Zürich (Hinspiel 1:0). - Donnerstag, 19.15 Uhr. - SR Borski (Pol). Mögliche Aufstellung des FC Zürich: Brecher; Di Gregorio, Nef, Djimsiti, Koch; Simonjan, Cabral, Buff, Chermiti; Gavranovic, Sadiku. - Abwesend: Alesevic, Brunner, Kecojevic, Schönbächler, Yapi (alle verletzt) und Etoundi (nicht im Aufgebot). Vaduz - Thun (Hinspiel 0:0). - Donnerstag, 19.30 Uhr. - SR Kovacs (Rum). Die möglichen Aufstellungen: Thun: Faivre; Schirinzi, Reinmann, Sulmoni, Wittwer; Hediger, Wieser; Rojas, Rapp, Ferreira; Buess. Vaduz: Klaus; Von Niederhäusern, Pergl, Grippo, Aliji; Ciccone, Costanzo, Kukuruzovic; Messaoud, Neumayr, Hasler. Bemerkungen: Vaduz ohne Muntwiler, Caballero, Burgmeier, Untersee, Kuzmanovic, Schürpf und Manuel Sutter, Thun ohne Peyretti, Siegfried und Glarner (alle verletzt).

SDA

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