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Stan Wawrinka startet am Jubiläumsturnier

80 Tage vor Beginn des Jubiläumsanlasses "100 Jahre Gstaader Tennisturnier" präsentieren die Organisatoren die ersten Teilnehmer: Stan Wawrinka, Feliciano Lopez und David Goffin führen das Feld an.

Stan Wawrinka ist das Aushängeschild in Gstaad
Stan Wawrinka ist das Aushängeschild in Gstaad
Keystone

Diese drei Namen lesen sich für ein ATP-250-Turnier mit 400'000 Euro Preisgeld durchaus gut, zumal davon auszugehen ist, dass Sandplatzspezialist David Goffin bis zum Turnier vom 25. Juli bis 2. August in der Weltrangliste noch unter die besten 20 vorstossen wird. In den letzten zehn Jahren und seit die Westschweizer Agentur "Grand Chelem" die Vermarktung und Organisation des Events übernommen hat, war das Turnier an der Spitze bloss einmal besser besetzt (2013 mit Roger Federer und Stan Wawrinka). Und immerhin hat Wawrinka versprochen, in diesem Jahr wieder mitzuspielen, nachdem er vor einem Jahr wegen Übermüdung seine Teilnahme abgesagt hatte. Dank Wawrinka verfügt das Turnier heuer wieder über ein Aushängeschild und Zugpferd. Daneben gilt: "Das Turnier ist der Star", wie sich Turnierdirektor Jeff Collet ausdrückte. Auch ohne Djokovic, Nadal und wohl auch ohne Roger Federer soll der 100. Geburtstag des Gstaader Events äusserst würdig begangen werden. Die Feierlichkeiten beginnen mit einem grossen Bankett am Samstagabend. Am ersten Sonntag (zweiter Spieltag der Qualifikation) findet ein Show-Turnier mit ehemaligen Grössen des Turniers statt. Der Rumäne Ilie Nastase, der als erste Weltnummer 1 in Gstaad spielte, der dreimalige Turniersieger Alex Corretja, der erste Schweizer Gstaad-Champion Heinz Günthardt und der Pole Wojtek Fibak haben bereits zugesagt. Die Verpflichtung der aktuellen Grössen gestaltete sich trotz zusätzlichem Jubiläums-Budget als schwierig, weil "das Gros der Spitzenspieler zwischen Wimbledon und den grossen amerikanischen Hartplatzturnieren im August eine Pause oder einen Trainingsblock einlegt", so Turnierdirektor Collet. Aber die Organisatoren sind stolz darauf, mit Wawrinka (ATP 9), Lopez (ATP 12) und Goffin (ATP 21) bereits drei attraktive Akteure präsentieren zu können. "Ausserdem setzten wir auf ehemalige Turniersieger", so Collet. Mit Thomaz Bellucci (2009 und 2012), Nicolas Almagro (2010), Marcel Granollers (2011), Michail Juschni (2013) und Pablo Andujar (2014) dürften die Sieger der letzten sechs Jahre alle wieder an den Start gehen. Ausserdem ist Viktor Troicki (ATP 33) gemeldet, der vor einem Jahr in Gstaad sein erstes Turnier nach abgesessener Dopingsperre bestritt. Ebenso hält das Turnier weiter Kontakt zu Roger Federer. Der Traum, beide Schweizer Tennis-Asse am Jubiläumsturnier dabeizuhaben, ist noch nicht aufgegeben. Es sieht zwar nicht sonderlich gut aus, sind sich die Organisatoren durchaus bewusst. Andererseits hat sich Federer vor zwei Jahren auch erst kurzfristig zur Teilnahme entschlossen.

SDA

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