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Spilak überrascht sich selbst

Das 38,4 km lange Zeitfahren in Bern wurde zu einem finalen Krimi. Etwas überraschend behauptete sich Simon Spilak ge­gen­über dem Briten Geraint Thomas und gewann als erster Slowene die Tour de Suisse.

«Mein wichtigster Sieg»: Simon Spilak mit der Siegertrophäe.
«Mein wichtigster Sieg»: Simon Spilak mit der Siegertrophäe.
Keystone

Nach über 30 Stunden im Sattel entschieden fünf Sekunden zugunsten von Simon Spilak. Entsprechend enttäuscht war der unterlegene Geraint Thomas. Erst dreimal in der Geschichte der Tour de Suisse war die Entscheidung knapper ausgefallen. Zuletzt 2004, als sich Jan Ullrich (De) in der Endabrechnung gar nur eine Sekunde vor dem Schweizer Fabian Jeker durchsetzte. «Ich bin überaus glücklich», sagte der wortkarge Spilak nach der Siegerehrung. «Es war ein sehr schwieriges Zeitfahren. Und dass ich jetzt ganz zuoberst auf dem Podest stehe, hätte ich nicht unbedingt gedacht.»

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