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Simon Ammann kann sein Niveau nicht steigern

Simon Ammann kommt von seinem mässigen Niveau zu Beginn des Weltcup-Winters nicht weg. Nach den Plätzen 25 und 23 in Kuusamo bringt er es am Sonntag im deutschen Klingenthal nur in den 21. Rang.

Die Füsse auf gleicher Höhe: Simon Ammann muss an der Landung arbeiten
Die Füsse auf gleicher Höhe: Simon Ammann muss an der Landung arbeiten
Keystone

Abermals brachte der vierfache Olympiasieger bei beiden Sprüngen die gewünschte tiefe Telemark-Landung nicht zustande. Beide Male gaben ihm die Sprungrichter zurecht im Durchschnitt Noten unter 17,0. Wenn Ammann diese Manko nicht in absehbarer Zeit beheben kann, wird es für ihn auch am kommenden Wochenende in Lillehammer und eine Woche danach beim Heimauftritt in Engelberg schwierig.

Im Teamspringen vom Samstag, in dem die chancenlosen Schweizer Achte und Vorletzte wurden, war Ammann noch weit schlechter gesprungen als im Einzelwettkampf. Er war hinter Gabriel Karlen und Gregor Deschwanden nur der drittbeste Schweizer, obwohl Karlen und Deschwanden ihrerseits nicht überzeugten.

Im Einzelspringen brachte es nebst Ammann auch der 22-jährige Berner Oberländer Gabriel Karlen in den Finaldurchgang. Dort kam er aber nicht über den 30. und letzten Platz hinaus.

Den Sieg sicherte sich der hochtalentierte 17-jährige Slowene Domen Prevc, der jüngere Bruder des Weltcup-Gesamtsiegers Peter Prevc. Domen Prevc hatte schon eines der beiden Springen in Kuusamo gewonnen. Nach dem ersten Durchgang führten die Polen Maciej Kot und Kamil Stoch, die beiden überragenden Springer bei Polens erstmaligem Sieg im Teamspringen. Im zweiten Sprung fielen sie aber in die Ränge 5 respektive 4 zurück. Dafür verbesserten sich der Norweger Daniel Tande als Zweiter und der Österreicher Stefan Kraft neben Domen Prevc aufs Podest.

SDA

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