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Schweizer Curler beginnen mit Sieg und Niederlage

Mit einer 5:7-Niederlage gegen den hohen Titelfavoriten Kanada und einem 7:4-Erfolg gegen den letztjährigen WM-Dritten USA starten die Schweizer Curler in die Weltmeisterschaft in Edmonton.

Sie werden an der WM schwer zu schlagen sein: Kanada mit Skip Brad Gushue (links) und Second Brett Gallant
Sie werden an der WM schwer zu schlagen sein: Kanada mit Skip Brad Gushue (links) und Second Brett Gallant
Keystone

Ein Sieg und eine Niederlage - das ist die Bilanz, die man vom Genfer Team um Skip Peter De Cruz vom ersten Tag der WM in der kanadischen Provinz Alberta im eher günstigen Fall hatte erhoffen dürfen. Siege gegen kanadische Männerteams sind für keine Nation alltäglich, und die US-Curler stellen mit der Crew von John Shuster seit vielen Jahren wieder eine sehr wettkampftaugliche Formation. Insofern lässt sich die Ausbeute der Schweizer Meister fürs Erste sehen.

Die Genfer hielten Auftaktmatch gegen die von Olympiasieger Brad Gushue angeführten Kanadier aus Neufundland bis nach dem 6. End exakt ausgeglichen. Aber nach einem schweren, ungewöhnlichen Fehler ihrer Nummer 4 Benoît Schwarz fingen sie hierauf das einzige Dreierhaus der Partie ein. Sie gerieten dadurch 4:6 in Rückstand. Dieses Handicap konnten sie nicht mehr wettmachen.

Nach zweistündiger Pause zeigten Valentin Tanner, Peter De Cruz, Claudio Pätz und Benoît Schwarz im Match gegen die USA eine tadellose Leistung. Sie gestanden den Amerikanern kein einziges Zweierhaus zu, liessen aber ihrerseits drei solche notieren. Im Lauf des 10. Ends gaben die US-Curler auf. Die Amerikaner hatten davor den gefährlichen Aussenseiter Russland 9:2 deklassiert.

In ihrem nächsten Match treffen die Schweizer am Sonntag um 22 Uhr Schweizer Zeit auf Norwegen.

SDA

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