Groenewegen gewinnt Sprint

Am Tag nach der ersten harten Bergetappe erhielten die Sprinter ihre nächste Chance. Der Niederländer Groenewegen setzte sich in Chalon-sur-Saône durch.

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Auf der siebten Etappe der Tour de France von Belfort nach Chalon-sur-Saône ist es zur dritten Massenankunft in diesem Jahr gekommen. Den Sieg auf der langen Zielgeraden unmittelbar an der Saône entlang sicherte sich der Niederländer Dylan Groenewegen, der sechs Tage nach seinem Sturz zum Auftakt seinen ersten Sieg bei der Tour 2019 holte. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Caleb Ewan und der Träger des grünen Sprinter-Trikots, Peter Sagan.

Die Sprinterteams bekamen das ersehnte Finale, auf das sie den ganzen Tag bei der eher langsamen Etappe hingearbeitet hatten. Auf den letzten 1000 Metern kam es entlang des Flusses zum Sprint der schnellsten Männer der Welt, der 26 Jahre alte Niederländer Groenewegen lag im Fotofinish nur wenige Zentimeter vor Ewan aus Australien. Damit hat noch immer kein Sprinter bei dieser Tour zwei Etappen für sich entscheiden können.

Keine Veränderungen im Gesamtklassement

An den Trikot-Trägern änderte sich auf der langen Etappe mit eher überschaubarem Schwierigkeitsgrad nichts. Der Italiener Giulio Ciccone verteidigte sein Polster von sechs Sekunden auf den heiss gehandelten Lokalmatador Julian Alaphilippe und darf damit auch am Samstag im Maillot Jaune an den Start gehen. Auch der Tagesdritte Sagan bleibt mit deutlichem Vorsprung in Grün, Tim Wellens trägt weiter das gepunktete Trikot.

Für die Favoriten blieb es einen Tag nach der Extrem-Kletterei nach La Planche des Belles Filles diesmal ruhig. Am Donnerstag hatte Vorjahressieger und Ineos-Captain Geraint Thomas auf den 24 Prozent steilen Rampen erstmals unter Beweis gestellt, wie sehr in diesem Jahr wieder mit ihm zu rechnen ist. «Ich habe mich gut gefühlt und es war klasse, vor dieser Gruppe ins Ziel zu kommen», sagte der Waliser, der in Abwesenheit des viermaligen Tour-Siegers Chris Froome zum engsten Favoritenkreis zählt.

Am Samstag wartet auf die Fahrer erneute eine lange Etappe. Die 200 Kilometer auf dem Weg von Macon nach Saint-Etienne sind zwar schwer und hügelig, aber eher für Klassikerspezialisten geeignet. Quick-Step-Profi Alaphilippe wird alles tun, um die wenigen Sekunden auf den Gesamtführenden rauszufahren, damit er am folgenden Nationalfeiertag in Gelb starten darf.

(erh/dpa)

Erstellt: 12.07.2019, 18:56 Uhr

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