So sieht der neue Ferrari aus

Die Formel-1-Teams präsentieren dieser Tage ihre Boliden für die neue Saison. Am Freitag enthüllte die Scuderia den neuen Ferrari.

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Ferrari will in der neuen Saison nun endlich die Vorherrschaft von Mercedes beenden und zurück auf den Weltmeister-Thron. Seit 2007 wartet man in Italien auf den nächsten WM-Titel. Damals wurde Kimi Raikönnen (110 Punkte) mit einem Punkt Vorsprung auf Lewis Hamilton und Fernando Alonso (je 109 Punkte) Fahrer-Weltmeister. Seither ging der Titel siebenmal an Mercedes und viermal an Red Bull.

Am Freitag präsentierte die Scuderia Ferrari als vorletztes Team – Alfa Romeo macht am Montag den Abschluss – den neuen Boliden in Maranello. Mit einer grossen Show wurde der neue Wagen von Sebastian Vettel und Charles Leclerc in Italien präsentiert. Auffällig ist die matte Lackierung des neuen Ferrari SF90. Der Name ist Programm - der Autohersteller feiert dieses Jahr sein 90-jähriges Bestehen.

«Als Team tragen wir die Hoffnungen, Erwartungen und den Stolz einer ganzen Nation und von Millionen Fans in aller Welt. Wir akzeptieren diese Verantwortung», sagte Ferrari-Präsident Louis Camilleri.

Haas machte den Anfang

Und dann zeigten Romain Grosjean und Kevin Magnussen das Objekt der Begierde im Royal Automobil Club in London. Die beiden Fahrer des Haas-Formel-1-Teams enthüllen ihren Boliden für die neue Saison. Schwarz-golden kommt er neu daher, nicht mehr schwarz-weiss-rot. Das ganze Drumherum: Pompös und edel. Es geht um den ersten Eindruck der Saison, die Teams haben die Chance, ihre Fans zu überraschen – oder zu enttäuschen.

Haas war letzte Woche das erste Team, das vorlegte. Toro Rosso, Williams und Renault zogen diese Woche nach. Heute enthüllten auch Red Bull und Mercedes ihre neuen Wagen. Die optisch auffallendste Reglement-Änderung schreibt vor, dass die Frontflügel neu simpler und 2 Meter statt nur 1,8 Meter breit sein müssen.

Red Bulls Farb-Coup – aber wohl nur von kurzer Dauer

Ansonsten können die Teams vor allem mit dem Lack für Überraschungen sorgen. Red Bull trumpfte dabei gross auf. Der RB15 ist schwarz-rot gefärbt – doch handelt es sich hierbei wohl nur um eine temporäre Lackierung. Beim ersten Rennen in Melbourne am 17. März soll das Auto wieder in den gewohnten Farben daherkommen. Dieser Twitter-User wünscht sich die auffallende Lackierung aber am liebsten für die ganze Saison:

Erstmals wird Red Bull in diesem Jahr mit Motoren des japanischen Herstellers Honda fahren. «Wir erwarten sehr viel. Es braucht aber sicher auch Zeit. Wir können nicht erwarten, dass es vom ersten Rennen an perfekt läuft», sagte Max Verstappen. Der Niederländer durfte in Silverstone unter Ausschluss der Öffentlichkeit die ersten Kilometer mit dem neuen Auto fahren. Seine Prognose: «Ich bin optimistisch, aber auch realistisch.»

Mercedes schlicht – zu schlicht?

Eher enttäuscht zeigten sich die Mercedes-Fans. Der W10, in dem Weltmeister Lewis Hamilton in diesem Jahr unterwegs sein wird, ähnelt dem Modell von 2018 stark. Zu stark, finden viele Fans auf Twitter.

Hamilton meinte mit Blick auf seine ersten Runden mit dem neuen Auto und vor dem Start in sein siebtes Jahr mit den Silberpfeilen: «Ein neues Auto zu fahren, ist, wie jemanden zum ersten Mal zu treffen – du möchtest so schnell wie möglich alles darüber erfahren, bevor ihr euch auf die gemeinsame Reise begebt.»

Die ersten Testfahrten des Jahres beginnen am Montag in Montmeló bei Barcelona. Der Start in die neue Formel-1-Saison erfolgt am 17. März mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne.

Alle neuen Boliden sehen Sie oben in der Bildstrecke. (te/sda)

Erstellt: 15.02.2019, 11:22 Uhr

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