Triathlon

Zu schnell losgelaufen

Zum Saisonauftakt in Dubai muss sich Ronnie Schildknecht mit Rang 9 begnügen. Dennoch spricht der Langnauer von einer soliden Leistung.

Die Szenerie vor dem Burj Al Arab in Dubai verlieh Ronnie Schildknecht keinen Extraschub.

Die Szenerie vor dem Burj Al Arab in Dubai verlieh Ronnie Schildknecht keinen Extraschub. Bild: PD

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Angetreten war er zum Ironman 70.3 Dubai mit dem Ziel einer Top-6-Klassierung. Drei grosse Namen hatte Schildknecht auf der Startliste ausgemacht. Doch Vorjahressieger Alistair Brownlee sagte seine Teilnahme kurzfristig und ohne Angabe von Gründen ab. Der Doppelolympiasieger aus Grossbritannien soll hinsichtlich der Spiele 2020 in Tokio wieder auf die kürzeren Distanzen umsatteln. Und der Norweger Kristian Blummenfelt stieg mit Krämpfen vorzeitig vom Rad. Für den dritten Sieganwärter, den Schweden Patrik Nilsson, wurde es allerdings auch nichts mit dem Triumph. Ihm stand der ehemalige Kurzdistanzler Adam Bowden vor der Sonne.

Neues Rennvelo

Schildknecht war mit 3:18 Minuten Rückstand auf die vom nachmaligen Sieger angeführte Spitze an Position 19 aus dem Wasser gestiegen. «Ich wusste, dass ich noch nicht in Topform bin. Der Zeitverlust hielt sich aber in Grenzen», sagte der Langnauer. Auf der sehr flachen Radstrecke sei es dann sehr schwierig gewesen, Boden gutzumachen. Zumal der 39-Jährige nicht mehr auf einem BMC-Rad, sondern – dem dritten markanten Wechsel neben Coach und Team geschuldet – einem Produkt von Airstreeem unterwegs gewesen war, das er zuvor bloss zweimal fahren konnte.

In 2:05:02 liess sich Schildknecht über die 90 Radkilometer die 14. Zeit notieren. Den Halbmarathon nahm der Routinier dann nach eigener Aussage etwas zu schnell in Angriff und musste für diesen Effort büssen. «Trotzdem konnte ich noch einige Konkurrenten überholen.» Rang 9 – gut zwölf Minuten hinter Sieger Bowden – bezeichnete er als solid. «Das Rennen war für mich eine Standortbestimmung auf dem Weg zum Endziel, dem zehnten Sieg am Ironman Switzerland im Juli in Zürich», ordnete der 39-Jährige sein Saisondebüt ein.

17 Fahrräder

Etwas Positives konnte Ronnie Schildknecht vom Persischen Golf dann doch noch vermelden: «Wir konnten immerhin 17 Velos für das Projekt Qhubeka spenden. Es war für mich eine gute Motivation, etwas Sinnvolles zu tun.»

Erstellt: 02.02.2019, 11:11 Uhr

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