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Wädenswil mit starkem Endspurt

Mit einem 30:25-Heimsieg über den STV Baden gelang Wädenswil der Start in die NLB-Rückrunde perfekt. Trotz eines 17:11-Pausenvorsprungs konnten die Punkte aber erst kurz vor Schluss ins Trockene gebracht werden.

Mit acht Toren aus dem Spiel heraus und einem verwerteten Penalty trägt Mikkel Madsen (am Ball) einen wesentlichen Teil zu Wädenswils Heimerfolg gegen Baden bei.
Mit acht Toren aus dem Spiel heraus und einem verwerteten Penalty trägt Mikkel Madsen (am Ball) einen wesentlichen Teil zu Wädenswils Heimerfolg gegen Baden bei.
Manuela Merk

Genau acht Minuten schaute Wädenswils Trainer Remo Herbst seiner Mannschaft zu, wie sie versuchte, im Heimspiel gegen Baden auf Touren zu kommen. Dann deponierte er die Time-out-Karte beim Zeitnehmertisch und erklärte seinen Spielern, was Sache ist. Die Auszeit verfehlte ihre Wirkung nicht. Gantner & Co. fanden in die Partie und legten bis zur 20. Minute auf 10:7 vor.

Die von Daniel Gantner hervorragend dirigierte Abwehr stand wie eine Eins. Im Angriff der Wädenswiler lieferten der 20-jährige Sandro Gantner und Kreisläufer Dominik Mächler eine Topleistung ab. So führten die Gastgeber zur Spielhälfte 17:11 und sahen bereits wie sichere Sieger aus.

Zeitstrafe genutzt

Wer geglaubt hatte, die Partie wäre angesichts des deutlichen Pausenresultats schon entschieden, sah sich getäuscht. Denn die Gäste präsentierten zu Beginn des zweiten Durchgangs eine sehr tief stehende 6:0-Deckung, was die Wädenswiler vor grosse Probleme stellte. Die Limmattaler holten Treffer um Treffer auf. Drei Minuten vor Abpfiff lag der HCW lediglich noch 26:25 vorne.

Es brauchte eine Zeitstrafe gegen die Badener und einen fulminanten Endspurt der Einheimischen, um die beiden Punkte im Glärnisch zu behalten. Dominik Mächler fixierte zehn Sekunden vor Schluss mit seinem siebten Treffer aus ebenso vielen Versuchen das Schlussresultat von 30:25.

Badens Trainer Navarin zeigte sich über den Ausgang der Partie sichtlich enttäuscht: «Meine Spieler waren im Kopf nicht bereit. Es kann nicht sein, dass nur ein Spieler konsequent die 1:1-Situation sucht.»

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