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Vierter Meistertitel in Serie

Die Jonerinnen bleiben das Mass der Dinge in der nationalen Meisterschaft. In Elgg verteidigten sie ihren Titel mit einem 3:0-Sieg über Oberentfelden-Amsteg erfolgreich.

Jonas Erfolgsteam: (von links) Trainer Martin Stoob, Katja Winiger, Janine Stoob, Celina Traxler, Nicole Münzing, Natalie Berchtold und Tina Baumann.
Jonas Erfolgsteam: (von links) Trainer Martin Stoob, Katja Winiger, Janine Stoob, Celina Traxler, Nicole Münzing, Natalie Berchtold und Tina Baumann.
zvg

Der Final der diesjährigen Feldmeisterschaft endete so, wie man es hatte erwarten dürfen. Oberentfelden-Amsteg vermochte Jona zwar phasenweise zu fordern, erkämpfte sich im zweiten Durchgang sogar einen Satzball. In den entscheidenden Momenten setzte sich aber die grössere Klasse der St. Gallerinnen durch.

Den grössten Aufreger hatte es für die in der Feldmeisterschaft nunmehr seit vier Jahren ungeschlagenen Jonerinnen vor dem Anpfiff gegeben. Die Entscheidung des Veranstalters, aufgrund des für die aktuellen Witterungsverhältnisse ungewöhnlich tiefen Bodens mit dem Regenball zu spielen, stiess auf wenig Gegenliebe. Dass diese Kugel leicht ist und damit höher wegspringt, war nicht im Sinne der Equipe, die, weil ihr hierzulande eigentlich die Konkurrenz fehlt, im Rahmen des Regio-Cups auch gegen Männer antritt, wo mit deutlich schwereren Bällen und höherem Band sowie über eine längere Distanz gespielt wird.

Eine unglaubliche Saison

Verunsichern liessen sich die Favoritinnen, die als Qualifikationssieger direkt für den Final gesetzt waren, während die mit ebenfalls vier Nationalspielerinnen besetzten Gegnerinnen den Umweg via Halbfinal machen mussten (3:2-Sieg über Embrach), davon nicht. Sie erwischten einen guten Start, kontrollierten das Geschehen souverän – bis Oberentfelden-Amsteg im zweiten Satz beim Stand von 3:8 ein Time-out nahm. In der Folge gerieten die Jonerinnen kurz aus dem Tritt, fingen sich aber rechtzeitig wieder auf und sicherten sich ohne Satzverlust den vierten Feld-Meistertitel in Serie (auf die ganze Saison gesehen, gaben sie nur 3 Sätze ab).

«Der ganze Verein ist unglaublich stolz. Das Team hat eine sensationelle Saison gezeigt und all seine Ziele erreicht», frohlockte Präsident Martin Grögli.

Nun ja, wenn man das Haar in der Suppen finden möchte: Im europäischen Women’s Champions Cup unterlagen die Jonerinnen dem deutschen Vertreter Dennach nach 2:0-Satzführung noch 2:3. Als erneutem Schweizer Meister bietet sich ihnen kommendes Jahr aber schon die nächste Chance, diese letzte Lücke im eindrücklichen Palmarès zu schliessen.

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