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TTCW gewinnt Seederby klar

Die Wädenswiler rauschen momentan durch die Nationalliga B. Am Samstag gelang ein 10:0 gegen Rapperswil-Jona, am Sonntag ein 9:1 bei Zürich-Affoltern.

Wädenswils Trainer Norbert Tofalvi stand erstmals in dieser Saison an der Platte und fuhr fünf von sechs möglichen Punkten ein.
Wädenswils Trainer Norbert Tofalvi stand erstmals in dieser Saison an der Platte und fuhr fünf von sechs möglichen Punkten ein.
André Springer

Wer soll die Mannschaft aus Wädenswil auf dem Weg zum Aufstieg in die NLA stoppen? Es scheint, als könnte es keiner der sieben Gruppengegner.Auch Rapperswil-Jona scheiterte am Samstag an der Aufgabe. «Gegen so gute Spieler entscheiden Kleinigkeiten, und wir haben leider ein paar einfache Fehler gemacht», sagt Petr Blazek, Teamcaptain der Rapperswil-Joner. «Wir haben aber trotzdem gute Matches gemacht, und ich bin zufrieden, wie wir gekämpft haben.»

Rosenstädter nur zu zweit

Allerdings waren die Gäste nur zu zweit angetreten. «Ich habe mich erkältet und darum Forfait gegeben», erklärt Rajan Hintz, die Nummer drei der Rosenstädter. «Seit Donnerstag habe ich eine leichte Grippe.»

Weil auch die zweite Mannschaft aus Rapperswil-Jona am Samstag im Einsatz stand, «konnten wir nicht reagieren», erklärt Filippo Nick, Sportchef im TTCRJ. Wädenswil dagegen hatte einen Ersatzspieler: Erstmals in dieser Saison stand Trainer Norbert Tofalvi im Fanionteam an der Platte.

Nun sechs Punkte Vorsprung

Denn der bisher noch unbesiegte Oscar Perman nahm dieses Wochenende an den Swedish Open teil. Doch Tofalvi stand ihm in nichts nach und bezwang gleich im ersten Spiel die slowenische Nationalspielerin Alex Galic, die zuvor eine 6:0-Bilanz erzielt hatte – und machte damit dem Weg frei zum makellosen Erfolg. «Ich glaube, Rapperswil-Jona ist die drittstärkste Mannschaft der Nationalliga B», freute sich Norbert Tofalvi über das 10:0.

Und auch am Sonntag gewannen die Wädenswiler vier Punkte. Bei Zürich-Affoltern, das derzeit einen der zwei Abstiegsplätze belegt, war das jedoch keine Überraschung. Einzig Tofalvi verlor eines seiner Einzel. Und weil das zweitplatzierte Luzern am Samstag 4:6 überraschend in Neuhausen unterlag, hat Wädenswil nun bereits sechs Verlustpunkte Vorsprung auf die Innerschweizer. «Alles ist in unserer Hand», sagt Tofalvi: «Wir können nun alles kontrollieren».

skl

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