Synchronschwimmen

Trotz Fehlern bleibt die Hoffnung

Sascia Kraus und Sophie Giger belegen nach der freien Kür Platz 14. Zwei Ränge müssen sie heute für den angestrebten Start im Final gutmachen.

Nach der Kür belegen die Synchronschwimmerinnen Sascia Kraus und Sophie Giger den 14. Rang.

Nach der Kür belegen die Synchronschwimmerinnen Sascia Kraus und Sophie Giger den 14. Rang. Bild: Keystone

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«Der Anfang hat nicht ganz funktioniert», erklärte Trainerin Olga Pylypchuk. Vielleicht war auch die Nervosität an einer solch grossen Meisterschaft schuld.“ Das Schweizer Duo und ihre Trainerin aus der Ukraine ärgerten sich über zwei kleine Fehler zu Beginn, «zwei musikalische, nicht technische Fehler», wie Pylypchuk ausführte. Die Musik im Warmup-Pool habe sich von jener im Wettkampfpool unterschieden, nannte die Ustermerin Sophie Giger eine Erklärung. «Oben und unten war es ganz anders.»

Kraus/Giger, die an der WM 2015 den 16. Platz belegt und sich seither dank eines enorm aufwendigen Jahres auf Position 13 des Rankings vorgearbeitet haben, finden sich nach der freien Kür, dem ersten Teil der Qualifikation, mit 83,5667 Punkten auf dem 14. Platz wieder. Der Abstand auf den 12. Rang, der zum Final vom Dienstag berechtigt und den derzeit die Österreicherinnen halten, beträgt 1,7 Punkte. Dazwischen liegen die Brasilianerinnen, die gemäss Pylypchuk, «vom Heimvorteil profitieren konnten. Ich habe ihr Programm nicht so toll gefunden.»

«Sehr schmerzhaft»

«Die Punktzahl ist ok», sagte Pylypchuk zum Urteil der acht Richterinnen und Richter, die bei praller Sonne und unter Hüten ihre Wertungen abgaben. «Sie ist höher als in der Olympiaqualifikation. Das zeigt, dass wir doch eine sehr schöne Steigerung geschafft haben.» Überhaupt hätte sie noch vor einem Jahr nach einem Auftritt wie diesem vor Freude «drei Salti rückwärts» gemacht, verglich die Trainerin. «Die Mädels haben eine gute Performance abgeliefert.»

Aber in Momenten wie gestern «sind vor allem die Fehler präsent. Sie sind schon sehr schmerzhaft. Man ist einfach nicht zufrieden, wenn nicht alles klappt», bemerkte die Thalwilerin Sascia Kraus. Die Ambiance auf den Rängen, mit den mit vielen Kuhglocken ausgestatteten Fans, habe sie zuerst «gar nicht mitbekommen. Wir wollten das bewusst ausblenden», erklärte Kraus. Nach der freien Kür winkten sie ihren Leuten auf der Tribüne zu.

Am Montag folgt mit der technischen Kür der zweite Part der Qualifikation. Den Final der Top 12 hatten sich die zwei Zürcherinnen zum Ziel gesetzt. «Es ist», sagte Pylypchuk, «noch alles möglich.» (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 15.08.2016, 07:58 Uhr

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