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Schiedsrichter bremsen die Horgner aus

Am Dienstagabend verlor Horgen das dritte Spiel des Playoff-Finals in Lugano 7:11. Der Taucher ist primär auf fragwürdige Entscheide der beiden Unparteiischen zurückzuführen. Gleich zwei Horgner wurden frühzeitig unter die Dusche geschickt.

Horgens Goalie Luka Petricevic versucht wie im ersten Playoff-Final-Spiel auch im zweiten Duell in Lugano eine Niederlage abzuwenden.
Horgens Goalie Luka Petricevic versucht wie im ersten Playoff-Final-Spiel auch im zweiten Duell in Lugano eine Niederlage abzuwenden.
Keystone

Nach der tollen Vorstellung vom vergangenen Samstag wurde Horgen bei der gestrigen 7:11-Auswärtsniederlage jäh auf den Boden der Realität zurückgeholt. Dabei spielte das Schiedsrichterduo Brugarolas/Suazo ganz klar das Zünglein an der Waage. Die Unparteiischen entschieden die Partie bereits zu Beginn des zweiten Spielabschnitts zu Gunsten der Tessiner.

Die Begegnung war gerade einmal neun Minuten alt, da wurden Horgner Spieler bereits achtmal des Feldes verwiesen. Oliver Fröhli musste zudem seine Badekappe zu Beginn des zweiten Viertels, nach dem dritten schweren Fehler, ausziehen und unter die Dusche gehen. Nicht viel besser erging es Kevin Müller, der nach neun Minuten von den hoffnungslos überforderten Schiedsrichtern ebenfalls definitiv des Feldes verwiesen wurde.

Ohne Spielmacher chancenlos

Mit diesen zwei gewichtigen Absenzen war die Partie schon nach zehn Minuten zu Gunsten des Titelverteidigers gelaufen. Die eigentlichen Verantwortlichen für diesen unrühmlichen Abend sind die Verbandsoberen, die es nicht schafften, für eine so wichtige Partie die besten Schiedsrichter aufzubieten. Lugano nutze die unerwarteten Geschenke konsequent zu einer ungefährdeten 7:3-Führung aus. Damit war die Partie gelaufen, bevor sie richtig begonnen hatte.

Die Zürcher schwammen während der restlichen Spielzeit dem Viertore-Rückstand hinterher und hatten ohne ihren beiden Spielmacher keine Chance, den Gegner nur annährend in seinem Spiel zu stören. Die logische Konsequenz war ein ungefährdeter 11:7-Sieg der Tessiner. Ihnen fehlt nun noch ein Sieg zum Titel. Am Donnerstag hat Horgen aber die Chance, daheim ein Entscheidungsspiel zu erzwingen. Allerdings muss der SCH dann auf Kevin Müller verzichten, der für ein Spiel gesperrt ist.

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