Unihockey

Pfannenstiel klar unterlegen

Der Start ins neue Jahr ist dem UHC Pfannenstiel alles andere als geglückt. Die Zürcher unterlagen dem Tabellendritten Floorball Thurgau nach einem schwachen Start und auf Grund einer mangelnden Chancenauswertung klar 4:10.

Grund zur Freude hatten die Spieler Pfannenstiels in Weinfelden nur selten.

Grund zur Freude hatten die Spieler Pfannenstiels in Weinfelden nur selten. Bild: pd

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Beide Teams wurden durch Einlaufkinder zum Start des ersten Spiels des Jahres begleitet. Diese besondere Atmosphäre schien das Heimteam mehr zu beflügeln als die Zürcher. Nicht anders ist es zu erklären, dass es nach 252 Sekunden bereits 2:0 für Floorball Thurgau stand. Pfannenstiel agierte zwar zu Beginn defensiv, doch es wurden weder die Gegner konsequent gedeckt noch die Passwege zugemacht.

In der Folge bestimmte Thurgau weiterhin klar das Spielgeschehen und kam zu weiteren guten Chancen, die Pfanni-Hüter Weber aber vereiteln konnte. Die Zürcher fanden den Zugriff auf das Spiel noch nicht wirklich, auch die Intensität und Emotionen fehlten zu Beginn fast gänzlich, Zweikämpfe sah man kaum. Erst ab der 15. Minute begann das Pfanni-Feuer zu lodern und es konnten auch ein, zwei gute Chancen herausgespielt werden, welche jedoch ungenutzt blieben.

Kurz vor der Drittelspause schlug Thurgau nochmals zu. Der lettischen Nationalspieler Rajeckis verwand Box direkt. Pfannenstiel konnte nicht verbergen, dass einige wichtige Spieler fehlten und andere nicht an ihr Leistungsniveau herankamen.

Geduldsprobe für Fans

Pfannenstiel spielte im Mitteldrittel besser, doch das nächste Tor war wiederum dem Gastgeber vorbehalten. Altwegg schloss einen Thurgauer Konter im Nachsetzen zum 4:0 ab. In der Folge hatten Pfannenstiel einige sehr gute Chancen, die sie jedoch allesamt nicht nutzen konnten. Das sollte Stürmer Kyburz auch zur Aussage bewegen «Thurgau war klar besser. Hätten wir eine Chance haben wollen, dann hätten wir bis zur 40. Minute mindestens zwei, drei unserer hochkarätigen Chancen nutzen sollen».

In der 44. Minute konnten endlich auch die treuen Fans der Gäste jubeln. Bier brachte den Ball mit einer Einzelleistung vor das gegnerische Tor und dort gelang dem Best-Player Studer der 1:4-Anschlusstreffer. Die Freude währte aber nur knapp zwei Minuten. Pfanni liess beim Forechecking etwas die Cleverness vermissen, dies nutzten die Einheimischen zu einem Bilderbuch-Konter, der von Königshofer zum 5:1 abgeschlossen wurde. 68 Sekunden später profitierte Huber jedoch von einem missratenen Auswurf des Thurgauer Hüters und verkürzte wieder auf 2:5.

Die Hoffnung lebte aber nicht lange, denn Pfannenstiel verteilte erneut Geschenke. Immerhin verkürzte Scharfenberger nach schönem Zuspiel von Luchsinger nochmals auf 3:6. Mit vier weiteren Treffern machten die Ostschweizer alles klar. Verteidiger Schellenberger meinte nach dem Spiel: «Wir haben uns viel vorgenommen und sind motiviert ins Spiel gestartet. Dann haben wir aber viele dumme und einfache Fehler gemacht, die Thurgau eiskalt ausgenutzt hat. Selber haben wir im Abschluss zu oft gesündigt, deshalb ist der Sieg für Thurgau auch absolut verdient.» (red)

Erstellt: 07.01.2019, 17:20 Uhr

Nationalliga B

Thurgau - Pfannenstiel 10:4 (3:0, 1:0, 6:4)

Paul Reinhart, Weinfelden. 188 Zuschauer. SR Brunner/Büschlen.
Tore: 2. Königshofer (Lienert) 1:0. 5. Conrad (Gutknecht) 2:0. 19. Rajeckis (Conrad) 3:0. 28. L. Altwegg (Fitzi) 4:0. 44. F. Studer (Bier) 4:1. 46. Königshofer (Hronek) 5:1. 47. Huber 5:2. 49. L. Altwegg (Fitzi) 6:2. 50. Scharfenberger (Luchsinger) 6:3. 54. Fitzi (Rubi) 7:3. 57. Rubi (Fitzi) 8:3. 59. Fitzi (Altwegg) 9:3. 59. Hafner (F. Studer) 9:4. 59. Leuzinger 10:4.
Strafen: keine.
Pfannenstiel: P. Weber; Schellenberg, Spälti, Huber, Kyburz, Carigiet; Bier, Murk, Hafner, Klöti, Würmli; R. Weber, Lopez, F. Studer, Scharfenberger, Moser; Delay, Scheuner, Forrer, Zollinger, Luchsinger.
Bemerkungen: Pfannenstiel ohne R. Studer, Zumkehr, Stauffer, Hottinger, Bartenstein und Brunold. 6. Pfostenschuss Thurgau. 41. Pfostenschuss Thurgau. 53. Time-out Pfannenstiel.

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