Unihockey

Pfannenstiel geht leer aus

Zwei Kanter­nie­der­lagen setzte es am Wochenende für Pfannenstiel ab. Auf das 4:9 gegen Sarnen folgte­ ein 3:9 gegen Langenthal.

Nur selten vermochten Marco Carigiet (Nr. 19) und seine Pfannenstiel-Teamkollegen ULA-Goalie Michael Niklaus zu beunruhigen.

Nur selten vermochten Marco Carigiet (Nr. 19) und seine Pfannenstiel-Teamkollegen ULA-Goalie Michael Niklaus zu beunruhigen. Bild: PD

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Im Gegensatz zum Duell mit Leader­ Ad Astra Sarnen, als die Zürcher Oberländer schon nach neun Minuten 0:4 im Hintertreffen lagen, hätten sie am Sonntag zum selben Zeitpunkt mit dem gleichen Resultat führen können. Doch die Gäste vermochten im Oberaargau keine ihrer zahlreichen Chancen in der Startphase zu nutzen. In der Folge stand Langenthal etwas höher, machte mehr Druck und ging prompt in der 13. Minute durch Dätwyler in Führung. 63 Sekunden später erhöh­ten die Einheimischen bereits­ auf 2:0. Eggerschwiler bezwang­ Torhüter Mangia im Nachsetzen.

Kurz nach Beginn des zweiten Drittels spielte Forrer zum weiten Pfosten, wo Luch­singer ULA-Hüter Niklaus in der nahen Ecke zum 1:2-Anschlusstreffer be­zwang. Es war nun ein ausge­glichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der nächste Treffer war wieder dem Heimteam vorbehalten. Lang traf nach einer halben Stunde. In der 38. Minute hatte Pfannenstiel die einzige Power­play-Möglichkeit an diesem Abend. Hafner verwertete einen schönen Pass von Lopez in den Slot. Zu Beginn des Schlussdrittels war damit wieder alles offen­.

Drei rabenschwarze Minuten

Doch statt den Ausgleich zu erzielen, zog Pfannenstiel erneut drei rabenschwarze Minuten ein. Zuerst brachten die Gäste den Ball vor dem eigenen Tor nicht weg; dann leisteten sie sich in der Defen­sive zwei Ballverluste, die im 2:6 gipfelten. Mit einem offen­si­veren 1:2:2-System sollte das Un­mögliche noch möglich ge­macht­ werden. Den Zürchern gelang jedoch durch Carigiet bloss noch ein Tor, während sie noch drei Gegentreffer zur bitteren 3:9-Niederlage einstecken mussten.

Es war definitiv nicht das Wochen­ende des UHC Pfannenstiel, entsprechend sprachlos waren­ die Spieler nach der Auswärtspartie. Da Grünenmatt am Sonntag Davos-Klosters bezwang, schloss das Schlusslicht punktemässig zu den Zürchern auf. Pfanni müsse für seine ­Tore extrem viel Aufwand betreiben, während die Gegner die Zürcher Fehler eiskalt ausnutzten, analysierte Trainer Maurer. «Wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen­ lassen und müssen uns wieder auf unsere Stärken besinnen. Wir haben es gemeinsam so weit gebracht, und nur gemeinsam werden wir da auch wieder rauskommen.» (red)

Erstellt: 17.12.2018, 15:04 Uhr

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