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Mit «gutem Gefühl» den schwierigen Bedingungen getrotzt

Das Laax Open ist für David Hablützel einer der wichtigsten Wettkämpfe der Saison – und ein Heimspiel. Entsprechend viel hat sich der Olympiafünfte aus Zumikon vorgenommen. Gestern im Halbfinal erfüllte der 19-jährige Halfpipe-Spezialist die Erwartungen voll und ganz.

In entspannter Atmosphäre verfolgt David Hablützel im Café NoName, das direkt neben dem Startgeländer liegt, am TV die Fahrer des ersten Halbfinal-Heats.
In entspannter Atmosphäre verfolgt David Hablützel im Café NoName, das direkt neben dem Startgeländer liegt, am TV die Fahrer des ersten Halbfinal-Heats.
Silvano Umberg
Eine knappe Stunde vor seinem ersten Lauf bricht er auf. Ganz wichtig: Die richtige Musik im Ohr. Diesmal «fette Hip-Hop-Beats», wie der 19-Jährige verrät..
Eine knappe Stunde vor seinem ersten Lauf bricht er auf. Ganz wichtig: Die richtige Musik im Ohr. Diesmal «fette Hip-Hop-Beats», wie der 19-Jährige verrät..
Silvano Umberg
Am Schluss erreicht David Hablützel die dritthöchste Punktzahl aller Halbfinalteilnehmer. Damit ist er souverän für den Final am Freitag qualifiziert.
Am Schluss erreicht David Hablützel die dritthöchste Punktzahl aller Halbfinalteilnehmer. Damit ist er souverän für den Final am Freitag qualifiziert.
Silvano Umberg
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200 Meter lang, 22 breit und knapp sieben hoch – die Halfpipe am Crap Sogn Gion wird zu Recht als Monster bezeichnet. Und sie ist die grösste weltweit, ermöglicht atemberaubende Tricks in schwindelerregender Höhe – sofern man mit diesen extremen Dimensionen zurechtkommt.

Einer, auf den dies zutrifft, ist David Hablützel. Der Zumiker kennt die Laaxer Superpipe aber auch so gut wie kaum ein Zweiter. Das Freestyle-Mekka in den Bündner Bergen ist seit Jahren seine zweite Heimat. In den Anfängen seiner Karriere beschränkte er sich noch auf die Wochenenden, mittlerweile verbringt er eigentlich den ganzen Winter dort. Hab­lützel ist also so etwas wie ein Lokalheld, nach seinen tollen Erfolgen in den letzten Jahren sowieso.

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