Baden

Lars Forster macht sein Triple perfekt

Der Joner gewinnt zum dritten Mal den Schweizer Meistertitel. Andri Frischknecht aus Feldbach und Simon Zahner vom VC Meilen bleibt in Baden ein Podestplatz verwehrt.

Lässt alle Konkurrenten weit hinter sich: Lars Forster fährt in Baden souverän seinen dritten Quer-Elite-Meistertitel ein.

Lässt alle Konkurrenten weit hinter sich: Lars Forster fährt in Baden souverän seinen dritten Quer-Elite-Meistertitel ein. Bild: Keystone

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«Es war ein harter, aber toller Kampf gegen Rüegg.» So beschrieb Lars Forster im Ziel das Quer-Meisterrennen. Titelverteidiger Timon Rüegg aus Oberweningen und der in Neuhaus wohnhafte Joner hatten sich in Baden wie erwartet ein packendes Duell um den Sieg geliefert. «Am Ende hatte ich glücklicherweise die grösseren Reserven», hielt der 26-jährige Mountainbike-Profi zufrieden fest.

Die zwei Topfavoriten bestimmten bereits früh das Rennen an der Spitze. Die Entscheidung fiel jedoch erst in der zweitletzten von neun Runden. Auf eine erste Attacke durch den Zürcher Unterländer folgte ein Konter Forsters. Rüegg gab sich aber nicht geschlagen und konterte seinerseits wiederum. Doch dann konnte der Meister von 2016 und 2018 einige Meter Abstand herausfahren. Diesen Vorsprung verteidigte Forster auf der finalen Runde. Rüegg erreichte 17 Sekunden nach ihm das Ziel. Mit seinen drei Elite-Titeln und jenen aus seiner Nachwuchszeit ist der St. Galler nun bereits achtfacher Quer-Schweizermeister. Bronze ging an Nicola Rohrbach (Edlibach), da Lukas Flückiger (Wynigen) durch technische Probleme zurückgefallen war.

Früh den Anschluss verloren

Auch Andri Frischknecht blieb keine Chance auf die letzte Medaille. Der Feldbacher musste in der hintersten Reihe starten und viel investieren, um nach vorne zu kommen. «Schon nach zwei Runden fuhr ich am Limit», seufzte der Vorjahres-Zweite und Mountainbike-Profi. Danach habe er zwar wieder eine gute Pace gefunden, sei aber durch einen Sturz nochmals zurückgebunden worden. «So war es unmöglich, nochmals den Anschluss zu finden.» Frischknecht musste sich mit Rang 5 abfinden. Heute reist der Klubkollege von Forster (beide VC Eschenbach) nach Gran Canaria, wo er sich in einem zweiwöchigen Trainingslager auf die MTB-Saison vorbereitet.

Simon Zahner wurde in der dritten Runde von Frischknecht abgehängt. «Als er das Tempo anzog, konnte ich ihm nicht mehr folgen», schilderte der Quer-Routinier des VC Meilen. Er handelte sich einen derartigen Rückstand ein, dass «der Rest des Rennens zum Einzelzeitfahren wurde». Seinen Traum vom ersten Meistertitel musste der 36-Jährige schon früh begraben. Nun fokussiert er sich auf die Heim-WM, die Anfang Februar in Dübendorf stattfindet.

U-23-Bronze für Eggerin

Im Frauen-Rennen ging Jacqueline Schneebeli zwar als Tagesschnellste, aber nicht als Schweizer Meisterin hervor. Denn die 18-Jährige aus Hauptikon war in der U-23-Kategorie angetreten. Der Titel ging deshalb an Zina Barhoumi, obwohl die Bernerin über eine Minute langsamer als Schneebeli war. Auch die Zeit der U-23-Zweiten, Noemi Rüegg aus Oberweningen, war besser als jene der Meisterin. Und Lara Krähemann vom VC Meilen fuhr zeitgleich mit Barhoumi ins Ziel. Die 20-jährige Eggerin hätte somit Elite-Bronze gewonnen, musste sich aber mit Rang 3 auf U-23-Stufe abfinden. (ddu)

Erstellt: 12.01.2020, 23:47 Uhr

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