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Langer Anlauf für B-Klubs

David Bruderer zum neuen Modus in der Handball-NLA.

Fünf Jahre liegt die letzte Modusänderung in der Swiss Handball League zurück. Damals wurde die Nationalliga A auf 10 Teams reduziert, die NLB auf deren 14 aufgestockt. Das Hauptziel war die Erhöhung der Leistungsdichte im Oberhaus.

Obwohl die NLA noch immer eine Dreiklassengesellschaft ist, war gerade in dieser Saison eine grössere Ausgeglichenheit zu beobachten. Das Trio Kadetten, Pfadi und Wacker war für die Playoff-Halbfinals praktisch gesetzt, das vierte Ticket ging jeweils an Bern, Kriens oder Otmar. Dieses Trio war aber auch nicht davor gefeit, in die Abstiegsrunde verbannt zu werden. In jener oft langweiligen Vierfachrunde tummelten sich sonst die üblichen Verdächtigen.

Der NLA-Neunte war in der Barrage dem NLB-Zweiten immer überlegen. Dass dieses Duell abgeschafft wird, ist deshalb logisch. Zumal sonst der Playout-Sieger noch nicht gerettet gewesen wäre. Dass die beiden besten Teams der Abstiegsrunde in die Playoff-Viertelfinals einsteigen können, verlängert deren Saison praktisch um ein halbes Jahr – bisher ging es für sie ab Weihnachten eigentlich um nichts mehr.

Für die NLB-Teams ändert sich mit dem neuen Modus kaum etwas – für die meist nur zwei Aufstiegsaspiranten hingegen schon. Sie erhalten 26 «Vorbereitungsspiele» auf den Playoff-Final. Dass dieser im Modus Best-of-5 ausgetragen wird, soll einen Zufallsaufsteiger verhindern.

Die Überlastung der Nationalspieler war die Triebfeder für die neue Modusänderung. Bleibt zu hoffen, dass die Auswahl von Michael Suter auch tatsächlich davon profitiert.

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