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Im Mitteldrittel eingebrochen

Trotz einer 2:0-Führung unterlag Aufsteiger Pfannenstiel den Red Devils March-Höfe Altendorf im Kellerduell 2:5 und rutschte ans Tabellenende ab.

Im Mitteldrittel können die Gastgeber ihren Goalie Patrick Weber nur ungenügend abschirmen.
Im Mitteldrittel können die Gastgeber ihren Goalie Patrick Weber nur ungenügend abschirmen.
zvg

Die Nationalmannschaftspause kommt für Pfannenstiel nach der sechsten Niederlage im achten Spiel und der Übernahme der roten Laterne definitiv zum richtigen Zeitpunkt. Am 11. November geht es für die Zürcher Oberländer allerdings auswärts gegen den bisher sehr überzeugenden Mitaufsteiger Fribourg weiter.2:0-Torschütze Marco Carigiet brachte es auf den Punkt: «20 Minuten gutes Unihockey reicht in der Nationalliga B nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Wir müssen in den knappen Momenten wieder kühleren Kopf bewahren und miteinander kämpfen.»

Kontrollierter Beginn

Pfannenstiel hatte das Spiel gegen den vormaligen Tabellenletzten aus Ausserschwyz kontrolliert und defensiv konsequent begonnen. Offensiv wollte jedoch anfänglich noch nicht viel gelingen. In der 12. Minute konnte Pfannenstiel in Überzahl agieren. Nach knapp einer Minute wollte Florian Hafner zur Mitte passen, wo der Ball von einem Devils-Spieler in die eigenen Maschen abgelenkt wurde. Die Gäste wirkten nun verunsichert, während die Gastgeber den Schwung gleich mitnahmen und drei Minuten später durch Carigiet auf 2:0 erhöhten. Die Vorlage kam von Thomas Huber.

«20 Minuten gutes Unihockey genügen nicht.»

Marco Carigiet

Im Mitteldrittel traten die beiden Teams völlig verändert auf. Die Devils versuchten nun mehr Druck zu machen und Pfannenstiel patzerte. So stand es nach 30 Sekunden nur noch 2:1. Das Heimteam wirkte nun trotz grosser Unterstützung der Zuschauer zunehmend verunsichert und kassierte in der 26. Minute den Ausgleich. Ein unnötiger Ballverlust in der Mittelzone führte zum Konter, den Patrick Bamert eiskalt abschloss. In der Folge war es vor allem Torhüter Patrick Weber zu verdanken, dass Pfannenstiel weiterhin im Spiel blieb. Auch ein frühes Time-out des Heimteams brachte keine Besserung.

Doppelschlag bei Spielhälfte

Kurz nach Spielhälfte gelang Micha Moser innert 113 Sekunden ein Doppelschlag zum 4:2. Mit diesem Resultat ging es in die zweite Pause. Es war ein katastrophales Drittel gewesen, in welchem das Heimteam die Schwyzer hatte ins Spiel zurückkommen lassen. Aber es waren noch 20 Minuten Zeit für eine Wende.

Die Devils spielten im letzten Drittel jedoch defensiv äusserst konsequent und liessen nur wenig zu. Wenn dann ein Schuss durchkam, war Altendorfs Torhüter Matthias Mäder, der sich in den letzten 40 Minuten nicht mehr bezwingen liess, zur Stelle. So konnte Pfannenstiel trotz insgesamt noch drei weiteren Powerplay-Möglichkeiten keine weiteren Tore mehr erzielen. Der Schlusspunkt blieb den Gästen vorbehalten. Marco Gwerder traf zum 5:2-Endstand ins leere Gehäuse – eine bittere Pille für das Heimteam.

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