Zum Hauptinhalt springen

Horgen schlägt den Leader

Im Käpfnach bezwang Horgen Tabellenführer Lugano überraschend 13:10. Dies war umso bemerkenswerter, als der SCH zuvor in Kreuzlingen 5:15 untergegangen war.

Karoly Czigany (Horgen, weisse Kappe), gegen Gaetano Graziani (Lugano).
Karoly Czigany (Horgen, weisse Kappe), gegen Gaetano Graziani (Lugano).
André Springer

Hor­gen fand sich am Boden­see nur gerade in den ersten Minuten auf Augenhöhe mit den Kreuzlingern. Danach dominierten nur noch die Gastgeber. Die Thurgauer führten Hor­gen richtiggehend vor, und das Team vom Zürich­see fand kein Gegenmittel, um das Spiel noch wenden zu können.

Nach dem schwachen Auf­tritt gegen den Tabellenzweiten ­blickten die Horg­ner Fans dem sonn­täg­lichen Heimspiel gegen Lea­der Lugano skeptisch entgegen. Die Tessiner haben sich bereits für den Playoff-Halbfinal quali­fiziert. Hor­gen legte los wie die Feuerwehr. Ehe die Luga­nesi sich versahen, lagen die Zürcher 5:1 vorne. Als Luganos Torhüter Maksi­movic das Spielfeld ver­lassen musste, bot sich den Einheimischen sogar die Chance zum beruhigenden 6:1. Doch die Nerven der Gastgeber versagten im Abschluss, und im Gegenzug ­reüssierten die Luganesi. Hor­gen fiel in ein Zwischentief, und die Tessiner kamen bis auf 5:7 heran.

Selbst in der Hand

Die Linksufrigen zeigten ge­gen­über dem Kreuzlingen-Spiel ein ganz anderes Gesicht und verwalteten ihr knappes Polster überraschend clever. Im dritten Spielabschnitt war bei den Gästen die Luft verpufft, und Hor­gen baute den Vorsprung vorentscheidend auf 12:8 aus. Mit dem 13:10-Heimsieg zog die Equipe von Lukasz Kieloch nach Verlustpunkten ­ am zweit­platzierten Kreuz­lingen vorbei und kann die Playoff-Teil­nahme weiterhin aus eigener Kraft schaffen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch