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Horgen hält sich gegen Frosch Ägeri schadlos

In der NLA ­besiegt Horgen ohne ­Probleme und ohne grossen Aufwand Frosch Ägeri ­diskussionslos mit 15:6 Toren.

Nicht nur aufgrund seiner fünf Tore war Karoly Czigany der beste Akteur beim SC Horgen.
Nicht nur aufgrund seiner fünf Tore war Karoly Czigany der beste Akteur beim SC Horgen.
André Springer

Nach dem knappen Auftaktsieg gegen Kreuzlingen bleiben die Horgner Wasserballer in der laufenden Saison im Sportbad Käpfnach ungeschlagen. Ägeri versuchte zu Beginn der Partie, eine überharte Gangart einzuschlagen. Horgen liess sich davon nicht beeindrucken, und die aufmerksamen Schiedsrichter ihrerseits liessen nicht zweimal bitten und schickten innerhalb von nur zwölf Minuten Ägeri-Spieler gleich zehnmal auf die Strafbank. So schwächten sich die Zuger bis zur Halbzeit selber, ohne dass Horgen gross gefordert wurde oder an seine Grenzen hätte gehen müssen. Horgens Dominanz manifestierte sich unter anderem auch darin, dass Trainer Lukasz Kieloch selbst die ganz jungen Spieler Rek, Miscovic oder Amsler pro­blemlos ins Spiel integrieren konnte. Sogar Reservetorhüter Michael Kern kam zum Einsatz.

Das Halbzeitresultat von 7:3 täuscht dar­über hinweg, dass die Gastgeber bis zu diesem Zeitpunkt einige hochkarätige Chancen gehabt hatten, die nicht in zählbare Tore umgemünzt werden konnten. Durch die vielen unnötigen Strafen war bei Ägeri die Luft früh draussen, und Horgen forcierte nach der Pause das Konterspiel.

Auf 15:4 davongezogen

Immer wieder tauchten die einheimischen Stürmer alleine vor Zugs Torhüter Luka Susic auf. Beim Stand von 10:3 für die Gastgeber vom Zürichsee wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Horgens junge Wasserballer-Garde kam nun vermehrt zum Zuge, da von den Zentralschweizern an diesem Abend keine Gefahr mehr ausging. Die Zürcher zogen sogar auf 15:4 davon, bis den Ägeri-Spielern kurz vor Spielende eine Resultatkosmetik zum 6:15-Endstand gelang. Bester Spieler bei Horgen war einmal mehr Karoly Czigany, dem fünf Treffer gelangen und der sich zurzeit in einer beneidenswerten Form befindet. Horgen trat einmal mehr als geschlossenes Team auf und agierte kon­zen­triert und zielbewusst. Mit vier Punkten aus zwei Spielen starteten die Horgner Wasserballer wunschgemäss in die Freiluftsaison.

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