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Horgen darf nach Auswärtssieg weiter träumen

Duplizität der Ereignisse in Kreuzlingen. Horgen gewinnt nach der ersten auch die dritte Partie im Playoff-Halbfinal nach Penaltyschiessen und führt in der Serie 2:1.

Hart umkämpftes Duell. Einmal mehr musste das Penaltyschiessen entscheiden. Im Bild: Oliver Fröhli (Horgen, weiss) gegen Milan Petrovic.
Hart umkämpftes Duell. Einmal mehr musste das Penaltyschiessen entscheiden. Im Bild: Oliver Fröhli (Horgen, weiss) gegen Milan Petrovic.
André Springer

In den beiden ersten Vierteln wechselte die Führung im Minutentakt. Erst lag Kreuzlingen mit einem Tor im Vorsprung, dann wendete sich das Blatt und Horgen ging mit 5:4 in Führung. Die Zürcher waren nach ihrem schwachen Heimspiel vor drei Tagen nicht mehr wiederzuerkennen. Die Gastgeber vom Bodensee hatten zwar nach der Halbzeit ein leichtes Chancenplus und lagen mehrheitlich mit einem Tor in Führung, doch Horgen glich jeweils postwendend aus. Auch das Spiel mit einem Mann mehr im Wasser klappte einiges besser als am vergangenen Samstag.

Wiederum baute Horgen im letzten Spielabschnitt leicht ab. Dies ermöglichte es Kreuzlingen erstmals, zum 12:10 mit zwei Toren in Führung zu gehen. Doch wie bereits beim ersten Aufeinandertreffen am vergangenen Donnerstag machte der Horgner Igor Porobic die Kreuzlinger Siegträume im Alleingang zunichte: Eine Minute vor Spielende verwandelte er einen durch Philipp Herzog verursachten Penalty zum 11:12-Anschlusstreffer. 30 Sekunden später gelang dem gleichen, erst vor kurzem aus Genf verpflichteten Spieler ein sehenswerter Treffer zum viel umjubelten 12:12-Ausgleich.

Starke Penaltyschützen

Wiederum kam es zum Penaltyschiessen und erneut behielten die Horgner die besseren Nerven: Dass Milan Petrovic beim Stand von 14:13 für die Zürcher an Gästehüter Luka Petricevic scheiterte, war letztlich entscheidend. Kevin Müller setzte mit seinem Treffer zum 17:15 den Schlusspunkt.

Horgen hat es nun am Donnerstag zu Hause in der eigenen Hand, mit dem dritten Sieg über Kreuzlingen die Finalspiele gegen Lugano zu erreichen.

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