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Horgen bestätigt Break nicht

Mit einem 11:7-Sieg in Horgen glich Kreuzlingen im Halbfinal die Best-of-5-Serie zum 1:1 aus.

Vor allem im Überzahlspiel war die Chancenauswertung der Horgner mangelhaft. Im Bild: Pablo Carballo (Horgen, weiss) gegen Salinero Acosta.
Vor allem im Überzahlspiel war die Chancenauswertung der Horgner mangelhaft. Im Bild: Pablo Carballo (Horgen, weiss) gegen Salinero Acosta.
André Springer

Die Vorzeichen für einen erneuten Horgner Sieg standen nicht schlecht: Zum einen stieg Horgen nach dem Auswärtssieg vor zwei Tagen mit viel Selbst­bewusstsein ins Wasser. Zudem wurde Kreuzlingens Simon Geiser bereits nach zwölf Sekunden nach einer Tätlichkeit an Fröhli des Beckens verwiesen. Die Thurgauer mussten schon früh auf einen Stammspieler verzichten. Die Partie begann überhart und mit vielen Gehässigkeiten; beide Mannschaften schenkten sich nichts. Bereits nach drei Minu­ten ermahnte Schiedsrichter Cas­trilli die beiden Captains zur Besonnenheit. Beim Stand von 2:2 wurde zur ersten Vier­tels­pause gepfiffen.

Mangelhafte Chancenauswertung

Horgens deutliche Nieder­lage bahnte sich gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts an, als die Gastgeber innerhalb von zwei Minuten zwei unnötige Fouls verursachten: Erst behinderte Igor Porobic seinen Gegner beim Zurückschwimmen, und nur zwei Minuten später machte auch Kevin Müller den gleichen Fehler. Das jeweilige Überzahlspiel nutzten die Ostschweizer eiskalt zur 4:2-Führung. Als dann nur 40 Sekunden später ein Foul von Velikov mit einem Penalty ­taxiert wurde, erhöhten die Kreuzlinger auf 5:2. Bei Hor­gen war der Faden gerissen. Im ­dritten Viertel war die Partie definitiv entschieden, als Kreuz­lingen durch einen sehenswerten Treffer von Buob auf 10:3 stellte.

Bei Horgen stimmte an diesem Abend einiges nicht: Zum einen war die Chancenauswertung im Überzahlspiel mehr als mangelhaft. Bei 17 Kreuzlinger Hinausstellungen erzielte Horgen mit einem Mann mehr im Wasser ledig­lich vier Tore. Im Gegenzug waren die Ostschweizer bei Horgner Hinausstellungen im Tor­erfolg viel konsequenter. Zudem setzte Kreuzlingens Trainer Redder sämtliche zwölf ihm zur Verfügung stehenden Feldspieler ein, während Horgen nur mit neun Spielern agierte.

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