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Goldener WM-Auftakt

Die Schweizer Delegation ist erfolgreich in die WM in Estland gestartet. Am Samstag gewann Daniel Hubmann im Sprint Gold, am Sonntag holte das Mixed-Team Bronze.

Daniel Hubmann freut sich über seine insgesamt siebte WM-Goldmedaille, die zweite im Sprint nach 2011.
Daniel Hubmann freut sich über seine insgesamt siebte WM-Goldmedaille, die zweite im Sprint nach 2011.
Keystone

2011 hatte sich der 34-jährige Daniel Hubmann ein erstes Mal die Goldmedaille im Sprint umhängen lassen können. Zum Auftakt der diesjährigen Titelkämpfe sicherte er sich nun sein insgesamt siebtes WM-Gold und machte zugleich das zweite Dutzend an WM-Podestplätzen voll. Der Thurgauer distanzierte bei einer Siegerzeit von 14:30 Minuten den Franzosen Frédéric Tranchand um drei Sekunden und Jerker Lysell, den Titelverteidiger aus Schweden, um deren fünf. «Diesen Titel stufe ich sehr hoch ein», betonte Daniel Hubmann. «Obwohl ich nicht mehr der Jüngste bin, kann ich immer noch mit der Spitze mithalten.»

Der in der Nähe von Bern sesshaft gewordene Hubmann zählt seit zwölf Jahren zur Weltspitze. 2005 an den Weltmeisterschaften in Japan hat er mit der Silbermedaille im Sprint erstmals auf sich aufmerksam gemacht. «Gold habe ich an Titelkämpfen immer im Hinterkopf. Wenn es gleich zum Auftakt klappt, motiviert das ungemein», sagte er. Vor einem Jahr in Schweden hatte Hubmann in den drei Einzel-Disziplinen Sprint, Mittel und Lang jeweils Bronze geholt.

Matthias Kyburz, der eigentlich beste Schweizer Sprinter, traf im Mittelteil nicht immer die beste Routenwahl. Die zwischenzeitlich 16 Sekunden Rückstand erwiesen sich als zu grosse Hypothek. Der Aargauer machte in der Schlussphase noch einiges an Boden gut. Im Ziel verpasste er als Vierter das Podest um eine halbe Sekunde. «Der knappe Rückstand nervt mich um einiges mehr als meine Leistung», hielt Kyburz fest.

Auch Team lange auf Titelkurs

Ähnlich stark war der Ärger bei Martin Hubmann nach der Sprint-Staffel am zweiten WM-Tag. Nach der Hälfte des Rennens in Estland befanden sich die Schweizer auf Gold-Kurs. Elena Roos und Florian Howald übergaben jeweils in Führung liegend. Martin Hubmann fiel in der Folge nach einer falschen Routenwahl zwar etwas zurück, doch er holte wieder auf und lag nach dem 13. von 15 Posten lediglich fünf Sekunden hinter dem Schweden Jonas Leandersson, der mit einer starken Leistung die Basis zum Sieg der Skandinavier legte.

Dann verlor Martin Hubmann aber komplett die Orientierung. «Ich stand schon lange nicht mehr so im Schilf», sagte er. Am Ende übergab er als Fünfter mit einem Rückstand von 111 Sekunden auf die Schweden. Sabine Hauswirth behielt danach aber die Nerven und sicherte der Schweiz die dritte Medaille nach Gold 2014 und Silber 2016 im zum vierten Mal an einer WM durchgeführten Mixed-Wettbewerb. Am Ende betrug der Rückstand auf Schweden 54 Sekunden.

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