Road to Lai

Fast immer schien die Sonne

In fünf Tagen wird in Lenzerheide (romanisch Lai) die Mountainbike-WM eröffnet. Die ZSZ begleitet Biker vom Zürichsee bei ihren Vorbereitungen. Zum Abschluss: U-23-Titelverteidigerin Sina Frei (21) aus Uetikon.

Sina Frei vor der Mountainbike-WM in Lenzerheide.
Video: Fabian Sanginés

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Die Titelverteidigung an der Heim-WM in Lenzerheide wäre für Sina Frei das i-Tüpfelchen auf eine fast perfekte Saison. Am vergangenen Wochenende hat die Uetikerin am Weltcup-Final in La Bresse im siebten U-23-Rennen ihren sechsten Sieg gefeiert. Einzig beim Auftakt in Südafrika hatte sie sich der Dänin Malene Degn – ihrer Ghost-Teamkollegin – geschlagen geben müssen.

«Mir sind sehr konstante Leistungen gelungen, egal wie die Strecken beschaffen waren. Darauf bin ich stolz», sagt Frei. Auch vom Wetterumsturz in Frankreich liess sie sich nicht beirren. Wobei der Regen nach dem Hitzesommer weniger gewöhnungsbedürftig gewesen sei als die massive Abkühlung. «Am Donnerstag waren es noch dreissig Grad, am Sonntagmorgen bloss noch fünf.» Aber das Wetter sei ja für alle gleich. Und da sie es nicht beeinflussen könne, nehme sie es sowieso wie es komme, meint die 21-Jährige mit Blick auf die WM.

Ob Regen oder Sonne: Die Uetikerin Sina Frei kommt mit allen Bedingungen zurecht.

Um sich an die Höhenlage zu gewöhnen, reiste die Uetikerin bereits am Dienstag ins Bündnerland. Die Familie besitzt in Lantsch eine Ferienwohnung. Auf den Swisscup am Wochenende in Muttenz verzichtet sich. «Ich absolviere lieber ein paar gute Trainings.» Am Montag erfolgt dann der Zusammenzug mit der Nationalmannschaft.

Ihr genaues WM-Programm kennt Sina Frei noch nicht. Gerne würde sie schon am Eröffnungstag eine erste Medaillenchance wahrnehmen. Die Verantwortlichen von Swiss Cycling stehen vor dem Team Relay am Mittwoch allerdings vor einer schwierigen Entscheidung. Mit Alessandra Keller verfügen sie noch über eine zweite äusserst starke U-23-Fahrerin, die in dieser Weltcup-Saison bereits in der Elite mitfuhr und sich achtbar schlug.

«Das Wetter ist ja für alle gleich.»
Sina Frei

Am Freitag werden die beiden Landsfrauen als Kronfavoritinnen ins U-23-Einzelrennen starten. Frei spricht von einer «Pusher-Strecke», auf welcher man nie die Beine hängen lassen könne, da die längste Abfahrt höchstens 20 Sekunden daure. «Es geht immer rauf und runter, ist gar nicht rhythmisch.» Es sind Herausforderungen, wie sie Frei mag. Eine weit grössere dürfte die nächste Saison bringen. Obwohl sie nochmals in der U-23 starten könnte, wird sie wohl in die Elite aufsteigen.

In fünf Tagen werden in Lenzerheide (romanisch Lai) die Mountainbike-Weltmeisterschaften eröffnet. Die ZSZ begleitet in loser Folge Biker vom Zürichsee bei ihren Vorbereitungen. (db)

Erstellt: 30.08.2018, 13:46 Uhr

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