Wasserball

Die erwarteten Ergebnisse

Am Samstag besiegte Horgen zuhause Genf ohne Probleme, tags darauf setzte es in Lugano die erwartete Niederlage ab.

Kevin Müller (mit Ball) steuerte zwei Treffer zum klaren Heimsieg Horgens gegen Genf (mit der Nummer 3 Marko Carrieri) bei. Tags darauf bei der Niederlage in Lugano blieb er torlos.

Kevin Müller (mit Ball) steuerte zwei Treffer zum klaren Heimsieg Horgens gegen Genf (mit der Nummer 3 Marko Carrieri) bei. Tags darauf bei der Niederlage in Lugano blieb er torlos. Bild: André Springer

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Das Wochenende verlief für Horgen in etwa so, wie es abzusehen gewesen war. Überraschend war höchstens, dass das Publikum im zweiten Abschnitt des Heimspiels gegen Genf zweimal einen Ausgleichstreffer zu beklatschen hatte. Den Gästen war es gelungen, zum 3:2 und 4:3 vorzulegen. Kurz vor Halbzeit lief die Horgner Tormaschinerie dann aber an – und nach drei Treffern innert 70 Sekunden führte das Heimteam zur Pause 6:4. Danach brach Genf auseinander, so dass sich die Horgner bereits etwas für das schwere Spiel in Lugano schonen konnten.

Neue Taktik probiert

Mit einer neuen Taktik versuchte Horgens Trainer Lukasz Kieloch die Luganesi zu verunsichern. Dies klappte bis zum letzten Spielabschnitt recht passabel. Die Tessiner liessen sich vom hohen Pressing der Zürcher überrumpeln, fanden lange Zeit kein Rezept, um gegen die aufsässigen Horgner zu reüssieren. So gelang Luganos Goalgetter Umberto Marino während des gesamten Spiels nur ein Treffer, und dem starken Linkshänder Amedeo Cassina sogar gar keiner. Allerdings sprangen die Fiorentini-Brüder in die Bresche. Goran netzte dreimal ein, Deni zweimal.

Zur grossen Pause führten die Gastgeber 4:1. Unmittelbar danach kamen die Horgen auf zwei Tore heran, musste dann aber zusehends ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen, so dass die Tessiner weiter und weiter davonzogen. Da kam klar zum Vorschein, dass den Zürchern mit dem langzeitverletzten Maric und Caleta zwei wichtige Akteure fehlten. Obwohl das Resultat letztlich wieder recht deutlich ausfiel (5:11), schlugen sich die Horgner diesmal gegen den verlustpunktlosen Leader deutlich besser als noch im Hinspiel (4:13), was für den dritten Direktvergleich doch etwas Hoffnung macht. (as)

Erstellt: 29.05.2017, 15:04 Uhr

Wasserball Nationalliga A

Die Spiele vom Wochenende

Horgen – Genf 14:6 (2:1, 4:3, 4:0, 4:2)
Käpfnach. SR Staub/Wocik. – Strafen: 1 gegen Horgen, 10 gegen Genf. – Horgen: Petricevic; Kevin Müller (2), Carballo (5), Miskovic, Fröhli (1), Caponio, Rek (1), Velikov, Leo Müller (1), Bjelajac (3), Kaszas, Caleta (1). – Genf: Pietro Gazzini; Barros, Carrieri, Torche (1), Porobic (2), Tommaso Gazzini (1), Mravik (1), Favre, Bosonnet (1).

Lugano – Horgen 11:5 (2:1, 2:0, 2:2, 5:2)
Lido. SR Castrilli/Wengenroth. – Strafen: 11 gegen Lugano, 7 gegen Horgen. – Lugano: Maksimovic; Scala, Pecoraro, Pagani (3), Zanola (1), Dokic, Alfano, Goran Fiorentini (3), Cassina, Bortone (1), Marino (1), Deni Fiorentini (2). – Horgen: Petricevic; Kevin Müller, Carballo (2), Miskovic, Fröhli, Velikov (1), Leo Müller (1), Bjelajac (1), Kaszas.

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