Egg

Das schönste Geschenk

Der UHC Pfannenstiel findet im letzten Spiel des Jahres vor einer wunderbar weihnachtlichen Kulisse zum Siegen zurück. Das 4:3 zu Hause gegen Gordola war der erste Dreipunktesieg in der Nationalliga-Geschichte des Vereins.

Pfannenstiel klatscht ab. Genau in seinem 100. Spiel für den Verein darf Marco Carigiet (19) den ersten NLB-Vollerfolg mit Pfannenstiel feiern.  Foto: PD

Pfannenstiel klatscht ab. Genau in seinem 100. Spiel für den Verein darf Marco Carigiet (19) den ersten NLB-Vollerfolg mit Pfannenstiel feiern. Foto: PD Bild: PD

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Alles war in Egg angerichtet für einen unvergesslichen Weihnachtsanlass: Über 300 Zuschauende, Einlaufkinder für beide ­Teams, Fahnen, Leucht­stäbe, Rät­schen und Trommeln sorgten für ein festliches Ambiente. Der Start ins Spiel war aus Sicht der Einheimischen dann aber wenig berauschend. Bereits nach 191 Sekun­den wanderte Roman ­Weber wegen eines Haltens auf die Strafbank. Das Heimteam war gegen die fünf ausländischen Verstärkungsspieler Gordolas ge­for­dert – und machte seine Sache gut, so gut, dass Thomas Huber in der 4. Minute Pfannenstiel mit einem Short­hander in Führung schoss. In der Folge war die Partie geprägt von hoher Intensität auf beiden Seiten, Geschenke wurden kurz vor Weihnachten ­keine ver­teilt. In der 18. Minute tankte sich Flurin Stauffer durch die Tes­siner Verteidigung und ­brach­te seine Farben mit einem satten Schuss 2:0 in Führung. Die Stimmung in der Halle war spätestens jetzt grandios. Pfannen­stiel ­hatte im ersten Drittel vieles richtig­ gemacht.Zu Beginn des zweiten Abschnitts brachte Ale Castel­lani Gor­dola mit einem schnellen Kon­ter zurück. Kurz nach die­sem 2:1 nahm Pfannenstiel sein Time-out, um wieder etwas ­Ruhe und Ord­nung ins eigene Spiel zu bringen­. Nur zwei Sekunden nach dieser Auszeit hämmerte Micha Lopez den Ball an die Quer­latte des Tessiner Tores, ehe im Gegenzug Pfannenstiel-Hüter ­Patrick ­Weber mirakulös gegen die an­stür­menden Tessiner rettete. Fünf Zeigerumdrehungen später war er gegen den blitzschnell agie­renden tschechischen Alt-Internationalen Ales Zalesny dann allerdings chancenlos (2:2). Das Heimteam rea­gierte 47 Sekunden vor der Pausen­sirene und ging durch einen sehenswerten Distanzschuss von Verteidiger ­Weber wieder 3:2 in Führung.

Getragen vom Publikum

Den letzten Abschnitt begann Pfan­nen­stiel fulminant: Nach 31 Sekunden versenkte Jean-Luc Klöti einen schnell ausgeführten Freistoss zum 4:2. In der Schlussphase kassierte das Heim­team noch zwei Strafen; die erste ­nutzte der ­Finne ­Tomi ­Lathi zum 4:3-Anschlusstreffer, die zweite jedoch überstand das Heim­team und konnte schliesslich einen verdienten Heim­sieg feiern – im 21. Spiel hat es also geklappt­ mit dem ersten Voll­erfolg in der NLB. Trainer Marc Werner war mit dem Schlusspunkt, den Pfannenstiel hinter dieses Unihockeyjahr setzte, sehr zufrieden: «Es war eine sehr disziplinierte Leistung der Mann­schaft, welche von einem fantas­tischen Publi­kum zum Sieg getragen wurde.» (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 23.12.2018, 22:55 Uhr

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