Squash

Als eines der Spitzenteams überzeugen

In der verkleinerten Nationalliga A strebt Sihltal die Playoff-Qualifikation an. Die Equipe ist zweifelsohne ein Titelanwärter.

Will mit Sihltal wieder ins Playoff: Dimitri Steinmann, hier im Halbfinal von letzter Saison gegen Joel Makin (r.) von Grabs.

Will mit Sihltal wieder ins Playoff: Dimitri Steinmann, hier im Halbfinal von letzter Saison gegen Joel Makin (r.) von Grabs. Bild: Stefan Kleiser

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«Ich bin sehr ambitioniert», sagt Dimitri Steinmann. «Und das Gewinnen ist, neben dem Besserwerden, eines der besten Gefühle.» Darum will der Profi-Squasher auch mit seinem Clubteam nicht einfach nur mitmachen in der Nationalliga A – sondern mit Sihltal vorne sein. 2018 ist das mit dem Gewinn des Meistertitels gelungen, in diesem Frühling reichte es zu Platz drei. Morgen Donnerstag startet die Equipe aus Langnau mit dem Heimspiel gegen Bern in die neue Saison.

«Wir sind eines der vier Top-Teams»Dimitri Steinmann

«Wir haben sicher Chancen auf die Qualifikation fürs Playoff», urteilt Steinmann. Der 22-Jährige wird im World Ranking von September an Position 67 geführt und hat vor drei Wochen Max Lee, die Nummer 26 der Welt, geschlagen. «Das zeigt, wo es hingehen kann.» Teamkollege Nicolas Müller belegt sogar Platz 28. «Wir sind eines der vier Top-Teams», folgert Steinmann. «Und auf den Positionen drei, vier und fünf haben wir konstante Spieler, die uns gut vertreten, wenn wir einmal fehlen.»

Denn Steinmann und Müller spielen auch international und werden in der NLA nicht immer dabei sein. Wie viele Einsätze er haben werde, sei schwierig vorauszusagen, sagt Steinmann. Am 28. Oktober beginnt der Schweizer Vize-Meister die Rekrutenschule. Ob er frei bekomme für die NLA-Partien, wisse er noch nicht. Die ersten dreieinhalb Wochen der militärischen Ausbildung wird der Spitzensportler in Wangen an der Aare absolvieren, die übrigen in Magglingen, «und so viele wie möglich in Langnau».

In der ersten Hälfte sein

Einer der Spieler, die das Team ergänzen, ist Sven Stettler. Auch der Neuzuzug von Schlieren, im Schweizer Ranking auf Position 34, sieht seine Zukunft auf der Tour der Profis. An den letzten drei Wochenenden hat der Sportgymnasiast kleinere Weltranglistenturniere in Genf und Kriens bestritten und qualifizierte sich zweimal für das Viertelfinale. Vor eineinhalb Wochen spürte er aber wieder eine alte Verletzung. «Ich habe viel Physiotherapie gemacht und mehr solo trainiert», erklärt er. «Jetzt sieht es wieder gut aus.»

Das Team ergänzen Andreas Dietzsch und Iain Keeling, die Nummern 13 und 49 der Schweiz. In bester Besetzung scheint Sihltal damit gut genug für den Gewinn des Meistertitels. Und bestimmt gut genug für die Playoff-Teilnahme. Dazu muss sich die Equipe, weil Schlieren und GC ihre Mannschaften aus der höchsten Spielklasse zurückgezogen haben und es keinen Aufsteiger aus der Nationalliga B gab, in der ersten Tabellenhälfte klassieren.

Erstellt: 02.10.2019, 09:07 Uhr

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