Tischtennis

Wichtiger Sieg über Schlusslicht

Die Wädenswiler Männer haben sich im Kampf um den Verbleib in der Nationalliga A mit einem 6:4 bei Chênois in einen gute Ausgangslage gebracht.

Die Konstanz fehlt: Der Wädenswiler Filip Karin vermutet als Grund dafür ein mentales Problem.

Die Konstanz fehlt: Der Wädenswiler Filip Karin vermutet als Grund dafür ein mentales Problem. Bild: André Springer

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«Das war ein wichtiger Sieg heute», meinte Nationalspieler Lars Posch nach dem 6:4 von Samstag über den Tabellenletzten Chênois erleichtert. Mit dem Erfolg über die noch punktelosen Genfer hat sich die NLA-Equipe aus Wädenswil vier Punkte Vorsprung auf Platz 8 erarbeitet, den einzigen direkten Abstiegsplatz. «Aber so knapp war der Sieg nicht. Wir hätten auch gut höher gewinnen können, ja gewinnen sollen.»

Die Wädenswiler starteten mit zwei Siegen in die Begegnung. Doch dann verlor Oscar Perman gegen die Nummer 1 der Genfer, und Filip Karin unterlag der Nummer 2. Beide Niederlagen unterliefen gegen schwächer eingestufte Widersacher. Auch zwei weitere Einzel-Siege und ein Erfolg im Doppel brachten keine Sicherheit. Erst im zehnten und letzten Spiel konnte Lars Posch seinem Team definitiv die beiden Punkte sichern.

Am Sonntag dagegen blieben die Linksufrigen gegen die vielfachen Schweizer Meister aus Muttenz wie erwartet sieglos. Allerdings fiel das Ergebnis mit 2:6 etwas gar hoch aus – zumal die Nordwestschweizer ohne ihre Nummer 1 Chengbowen Yang angereist waren. Die Partie begann bereits unglücklich: Mit einer Niederlage von Filip Karin gegen Nationalspieler Cédric Tschanz nach einer 2:0-Satz-Führung.

Sieg über Weber umsonst

Danach unterlag Posch dem schwächer eingestuften Dominik Moser ebenfalls in fünf Sätzen. Karin und Oscar Perman verkürzten vor dem Doppel auf 2:4, doch mit der Niederlage im Spiel zu zweit, zuvor mit einer 4:1-Bilanz eine Stärke der Aufsteiger, ging auch die Hoffnung auf einen Punktgewinn verloren. Dabei entschieden die Muttenzer alle drei Sätze mit der kleinstmöglichen Differenz von zwei Punkten für sich.

Lionel Weber machte danach mit einem Sieg über Posch den Sack zu. So war der schöne Erfolg von Filip Karin über den Schweizer Einzel-Meister von 2015, 2016 und 2017 vergebens. «Sonst war es kein gutes Wochenende für mich», meinte Karin. Ihm fehle die Konstanz. Das sei wohl ein mentales Problem, «und im Vergleich trainieren die anderen halt viel mehr als ich». (skl)

Erstellt: 19.11.2018, 13:58 Uhr

Nationalliga A

Chênois - Wädenswil 4:6
Ludovic Daujat (A18) u. Filip Karin (A20) 5:11, 8:11, 4:11. Benjamin Givone (A18) u. Lars Posch (A20) 6:11, 6:11, 9:11. Daniel Memmi (A19) s. Oscar Perman (A20) 12:10, 11:6, 9:11, 11:4. Givone s. Karin 9:11, 11:9, 11:3, 11:4. Daujat u. Perman 3:11, 9:11, 8:11. Memmi u. Posch 11:8, 6:11, 9:11, 11:13. Givone/Memmi u. Karin/Posch 11:7, 8:11, 9:11, 9:11. Givone s. Perman 7:11, 11:4, 14:12, 11:2. Memmi s. Karin 5:11, 12:10, 12:10, 11:2. Daujat u. Posch 6:11, 9:11, 10:12.

Wädenswil - Rio-Star Muttenz 2:6
Filip Karin (A20) u. Cédric Tschanz (A20) 11:9, 13:11, 9:11, 8:11, 8:11. Lars Posch (A20) u. Dominik Moser (A19) 7:11, 12:10, 11:4, 9:11, 8:11. Oscar Perman (A20) u. Lionel Weber (A20) 10:12, 4:11, 7:11. Posch u. Tschanz 4:11, 11:2, 9:11, 4:11. Karin s. Weber 19:21, 11:7, 5:11, 11:9, 11:9. Perman s. Moser 11:8, 11:5, 11:7. Karin/Posch u. Tschanz/Weber 10:12, 11:13, 9:11. Posch u. Weber 2:11, 7:11, 6:11.

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