Wasserball

Horgnerinnen sind bereit für den nächsten Erfolg

In wenigen Tagen starten die Horgner Wasserballerinnen mit fast unverändertem Team und dem gleichen Ziel in die neue Saison. Sie wollen erneut Schweizer Meisterinnen werden.

Ans Feiern könnten sich die Horgnerinnen, hier nach dem Meistertitel im Sommer dieses Jahres, gewöhnen.

Ans Feiern könnten sich die Horgnerinnen, hier nach dem Meistertitel im Sommer dieses Jahres, gewöhnen. Bild: Heinz Diener

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Meister werden, den Cupsieg wiederholen, noch mehr Spielerinnen zu Schlüsselspielerinnen formen und die Verantwortung auf viele Schultern verteilen: Das sind die Dinge, die Caroline Item in der neuen Spielzeit erreichen will. Die Trainerin der Wasserballerinnen aus dem Schwimmclub Horgen kann auf der Jagd nach dem Gewinn des dritten Meistertitels hintereinander auf eine fast unveränderte Equipe zurückgreifen. Und das breite Kader ist noch breiter geworden.

Denn die frühere Nationalspielerin Erika Jäger kehrt nach einem Jahr Unterbruch ins Team zurück. Zudem verstärkt die 35-jährige Lucy Biedermann die Horgnerinnen. Die gebürtige Australierin – als Skeleton-Fahrerin Teilnehmerin an den Olympischen Spielen von 2014, inzwischen jedoch Wasserballerin – sei «erfahren, kämpferisch und vielseitig einsetzbar», urteilt Item. «Sie ist ein Gewinn und hat sich bereits gut ins Team eingelebt.» Weiter neu oder wieder mit dabei sind fünf Teenagerinnen sowie eine Fussballerin aus dem FCZ.

Unvergessen: Die Jubelszenen nach dem Gewinn des Schweizermeistertitels im Juni.

Mit Itens, ohne Velikova

«Und alle Bisherigen spielen noch ein Jahr in Horgen», freut sich Caroline Item. Auch Nadine Iten und Tamara Iten bleiben Horgen treu – obwohl ihr Stammclub Ägeri wieder ein Team stellt. «Wir waren immer dort, bis sich die Mannschaft aufgelöst hat», erzählt Nadine Iten. «Logisch wurden wir nun angefragt. Für uns war aber klar, dass wir nicht wechseln wollten. Wir fühlen uns in Horgen wohl. Das Team ist super, der Spirit passt. Und der Wechsel wäre uns auch nicht einfach gemacht worden», lacht sie.

Nur auf Vesselina Velikova muss Caroline Item verzichten. Im September ist die Centerspielerin nach Nizza gezogen. «Seither trainiere ich hier mit dem Damen-Team. Das ist ziemlich streng, macht aber viel Spass», berichtet Velikova. Der Kontakt kam beim Besuch der EM in Barcelona zustande: Die Horgnerin traf dort eine Spielerin wieder, gegen die sie zuvor mit der Schweiz in der EM-Qualifikation gespielt hatte. «Sie hat mir dann erzählt, dass viele das Team gewechselt haben und sie nicht einmal mehr einen Center haben.» Eine Woche später rief der Clubtrainer an ...

Ihr Schulfranzösisch sei schon «ziemlich eingerostet» gewesen, erzählt Velikova, «aber das hat sich mittlerweile zum Glück verändert». Sie gebe in Nizza auch Schwimmlektionen und schreibe an ihrer Masterarbeit. In der Meisterschaft hat ihr neues Team zwei von vier Partien gewonnen. In Horgen seien derzeit genug Spielerinnen, erklärt Vesselina Velikova, warum sie am Zürichsee nicht dringend benötigt werde. «Die Jungen haben schon ihre Rollen und übernehmen Verantwortung. Ich habe keine Angst, dass sie das gut meistern werden.»

Wieder ganz vorne sein

Die Taktik müsse sie wegen des Wechsels von Vesselina Velikova nicht anpassen, sagt denn auch die Horgner Trainerin Caroline Item. «Ich habe viele Spielerinnen, die sehr variabel eingesetzt werden können. Viele Positionen sind doppelt besetzt mit Luft nach oben.» «Wir freuen uns auf die Saison», sagt auch Nadine Iten: «Und wir wollen dort weitermachen, wo wir aufgehört haben». Ganz oben in der Tabelle. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 12.12.2018, 15:30 Uhr

Zu Gast in Herisau

Als zweitletztes Frauenteam greift Horgen am Samstag in die Meisterschaft ein. Der Gegner im Kampf um die ersten Punkte heisst TriStar. Die Equipe vom Bodensee ist neu dabei. Die vergangene Saison liessen die Thurgauerinnen mangels Spielerinnen aus. TriStar hat die ersten zwei Partien gewonnen. Überragend war dabei Nationalspielerin Sanja Badulescu mit 14 Toren. Bis das Freibad in Arbon für den Sommerbetrieb gerüstet ist, bittet TriStar die Gegnerinnen in Herisau ins Wasser. Die Horgnerinnen werden ihr erstes Heimspiel im Bergli am 26. Januar gegen Nyon bestreiten.

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