New-York-Marathon: Abraham ist der beste Europäer

Tadesse Abraham holt in New York den hervorragenden fünften Rang. Er unterbot die EM-Limite. Hug und Schär machen den Schweizer Erfolg komplett.

Abraham wird starker Fünfter, Hug und Schär sorgen für Schweizer Doppelerfolg.

Abraham wird starker Fünfter, Hug und Schär sorgen für Schweizer Doppelerfolg. Bild: Richard Drew/AP/Keystone

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Tadesse Abraham belegt am Marathon in New York in 2:12:01 Stunden den hervorragenden 5. Rang. Der gebürtige Eritreer, der seit 2014 für die Schweiz startberechtigt ist, ist damit der beste Europäer.

Gleichzeitig unterbot er wie erwartet die EM-Limite von 2:19:30 Stunden. Abraham bestritt in New York seinen ersten Marathon seit dem 7. Rang an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

Geoffrey Kamworor ist Sieger

Im März erlitt der Halbmarathon-Europameister einen Ermüdungsbruch im Kreuzbein, weshalb er erst im Juli wieder mit dem Lauftraining beginnen konnte. Insofern ist Leistung des 35-Jährigen umso höher einzustufen. Den Sieg sicherte sich der Kenianer Geoffrey Kamworor vor Landsmann Wilson Kipsang.

Abraham blieb knapp über eine Minute hinter dem Sieger, Geoffrey Kamworor, Doppelweltmeister im Halbmarathon. Bild: AFP/Elsa/Getty

Bei den Frauen gewann Shalane Flanagan. Es war der erste Triumph einer Amerikanerin seit 40 Jahren.

Hug und Schär sorgen für Schweizer Doppelerfolg

Die Rollstuhlfahrer Marcel Hug und Manuela Schär zeichneten am Marathon in New York für einen Schweizer Doppelerfolg verantwortlich. Noch nie zuvor kamen die Rollstuhl-Sieger an diesem Traditionsanlass aus dem gleichen Land.

Für Hug war es bereits der dritte Sieg im «Big Apple» nach 2013 und 2016. Der 31-jährige Thurgauer distanzierte den zweitplatzierten Kanadier Josh Cassidy um mehr als zwei Minuten.

Schär bezwang die Amerikanerin Tatyana McFadden, die Gewinnerin in New York in den vergangenen vier Jahren. McFadden verpasste es, mit dem sechsten Sieg alleinige Rekordhalterin zu werden. Sie teilt sich diese Bestmarke mit der Schweizerin Edith Hunkeler. (oli/si)

Erstellt: 05.11.2017, 18:35 Uhr

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