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Lara Gut gewinnt immerhin Bronze

Die Schweizer Top-Favoritin im WM-Super G, Lara Gut, fährt nach ihrer Verletzungspause als Dritte immerhin aufs Podest. Gold geht nach Österreich.

Geschlagen: Lara Gut, die als Top-Favoritin an den Start ging, schaffte es nicht zuoberst aufs Podest.
Geschlagen: Lara Gut, die als Top-Favoritin an den Start ging, schaffte es nicht zuoberst aufs Podest.
Keystone

Wer sich an Titelkämpfen eine Medaille erobert, hat grundsätzlich das primäre Ziel schon einmal erreicht. Im Falle von Lara Gut war Platz 3 hinter der überraschenden Österreicherin Nicole Schmidhofer und der Liechtensteinerin Tina Weirather aber dennoch fast eine leise Enttäuschung. Denn nach ihren Leistungen im bisherigen Winter war die Tessinerin die erste Anwärterin auf den Sieg. Die ersten drei Super-G der Saison hatte sie gewonnen, zuletzt in Cortina war sie auf dem Weg zu einem weiteren Erfolg durch Sturz ausgeschieden.

Prellungen an Oberarm und Oberschenkel hatte sie sich beim Ausfall in den Dolomiten zugezogen. Dieses Handicap wog wohl zu schwer. Im Rennen habe sie nichts mehr gespürt, sagte Lara Gut hinterher. Aber erst am Montag hatte sie sich erstmals wieder auf den Schnee begeben können. Aber noch ist die WM ja nicht vorbei. In der Abfahrt vom Sonntag folgt für Lara Gut die nächste Chance. Insgesamt errang die 25-Jährige ihre bereits sechste Medaille an einem Grossanlass, die die fünfte an einer WM. Im Super-G war es ihre zweite Auszeichnung, nachdem sie 2013 in Schladming Silber geholt hatte.

Die Teamkolleginnen von Lara Gut schafften es nicht in die Top 10. Corinne Suter, Joana Hählen und Jasmine Flury belegten letztlich die Ränge 12, 13 und 17. Jasmine Flury war unterwegs zu einer sehr guten Platzierung, ehe sie im unteren Teil der Strecke von der Linie abkam.

Österreicherin überrascht alle

Die Überraschung des Tages gelang indes Nicole Schmidhofer. Im Weltcup war die Österreicherin erst zweimal auf dem Podium vertreten: im Januar 2013 als Zweite im Super-G von Cortina und ein Jahr später als Dritte gleichenorts in der Abfahrt. In diesem Winter stand Nicole Schmidhofer mit einem 4. Platz als bestem Ergebnis zu Buch (Super-G in Garmisch). Schon 2003 bei der letzten WM in St. Moritz hatte mit Michaela Dorfmeister eine Österreicherin triumphieren können.

Tina Weirather fehlten 33 Hundertstel auf die Siegerin, aber auch als Zweite war sie so etwas wie eine Gewinnerin. Nach sechs Weltcupsiegen reichte es der Liechtensteinerin erstmals an einem Grossanlass zu einer Medaille.

Verlierer des ersten Tages waren die Österreicherin Anna Veith, die Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Super-G, sowie die Amerikanerin Lindsey Vonn. Beide schieden nach einem Torfehler aus.

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