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Im Heimrennen ganz auf der Höhe

Nino Schurter feierte im Cross-Country-Weltcup in Lenzerheide einen Heimsieg. Der Bündner stellte alle in den Schatten. Florian Vogel aus Jona wurde zweitbester Schweizer (Rang 6). Im Frauen-Eliterennen erkämpfte sich Jolanda Neff Bronze.

Nach der Zieleinfahrt kostet Nino Schurter seinen Sieg im Heim-Weltcuprennen voll aus.
Nach der Zieleinfahrt kostet Nino Schurter seinen Sieg im Heim-Weltcuprennen voll aus.
Brigit Portmann

In seinem vierten Rennen am Rothorn feierte Nino Schurter einen grandiosen Triumph. Der fünf­fache Weltmeister aus Chur drehte nach einem Missgeschick beim Start – er rutschte von der Pedale – auf. Mit einem Sololauf revanchierte er sich für die letztes Jahr erlittene Niederlage. Jaroslav Kulhavy hatte ihm damals im ersten Weltcuprennen in Lenzerheide nach fünfjährigem Unterbruch die Show gestohlen. Diesmal erlitt der tschechische Olympiasieger in der dritten Runde als Schurters letzter Verfolger einen Platten und wurde Vierter, hätte sich wohl dennoch geschlagen geben müssen. Denn der Bündner war – angefeuert von Tausenden Zuschauern – schlicht Weltklasse.Der 30-Jährige knöpfte den Franzosen Julien Absalon (Rang 2) und Maxime Marotte in brütender Hitze bis ins Ziel 27 respektive 45 Sekunden ab. «Das ist ein sehr schöner Sieg vor heimischem Publikum», frohlockte Schurter. Der letzte grosse Test vor dem Olympiarennen war eine Machtdemonstration. Seinen 20. Weltcupsieg kostete er voll aus.

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