Horgen

Horgen steigt mit grossem Selbstvertrauen in die Finalserie

Heute Dienstagabend startet im Tessin der Playoff-Final zwischen Horgen und Lugano. Trainer Lukasz Kieloch setzt gegen den Titelverteidiger auf eine solide Defensive und will die Horgner so zum 30. Meisterpokal führen.

In den Finalspielen gegen Titelverteidiger Lugano versucht sich der Horgner Deni Kiss (am Ball) – wie hier in der Halbfinalserie gegen Kreuzlingen – durchzusetzen und mit seinen Teamkollegen den Meisterpokal wieder an den Zürichsee zu holen. Bild: André Springer

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Nachdem die Horgner Wasserballer im Halbfinal den Erzrivalen aus Kreuzlingen mit 3:0 Siegen souverän ausgeschaltet haben, beginnt heute Abend die Finalserie (Best of five) gegen den letztjährigen Champion Lugano. Die Ticinesi haben sich ebenfalls in nur drei Partien gegen Genf durchsetzen können und geniessen dank der besseren Platzierung in der Qualifikation zum Auftakt das Heimrecht. «Ich denke nicht, dass dies ein Nachteil für uns ist», sagt der Horgner Trainer Lukasz Kieloch. Denn die Halbfinalserie habe gezeigt, dass seine Mannschaft auch auswärts gewinnen könne.

«Wichtig ist, dass wir frei aufspielen», betont der Coach. Der gebürtige Pole macht kein Geheimnis daraus, dass er schon seit Beginn der Playoffs ziemlich angespannt ist, und gibt offen zu: «Die Nervosität wird heute vor dem ersten Finalspiel wohl noch zunehmen.» Ruhig zu bleiben sei für ihn deshalb wichtig. «Viel mehr muss ich nicht mehr machen, zumal die Spieler wissen, worum es geht», ergänzt Kieloch.

Am Überzahlspiel gefeilt

Die Horgner steigen hoch motiviert in die Serie und strotzen vor Selbstvertrauen. Dank ihrer abgeklärten Defensive rund um Torhüter Petricevic hinterliessen sie einen starken Eindruck. «Wir arbeiten seit Saisonbeginn an unserer Abwehr und haben uns stetig verbessert», stellt der Coach erfreut fest. Eine solide Verteidigung ist laut Kieloch der Schlüssel zum Erfolg. Denn: «Luganos Angriffskraft ist stark.» Die Tessiner haben mit dem Amerikaner Hutten einen treffsicheren Scharfschützen in ihren Reihen und viele junge, schnelle Spieler im Kader.

«Kleine Unachtsamkeiten werden umgehend bestraft», mahnt Kieloch. Deshalb legt er Wert darauf, dass seine Spieler die Fehlerquote noch mehr minimieren. Gefeilt hat der Trainer mit dem Team in den letzten Tagen vor allem am Überzahlspiel, das im Wasserball ebenfalls von grosser Bedeutung sein und bei knappen Begegnungen den Unterschied ausmachen kann.

Serie dürfte eng werden

Die Mannschaft scheint bereit zu sein, den lang ersehnten 30. Meistertitel an den Zürichsee zu holen. «Alle sind fit, und wir haben weder Verletzte noch Abwesende», verrät Kieloch. Der Coach kann so alle Positionen optimal besetzen.

Horgen hat vor allem das Momentum auf seiner Seite. Die Linksufrigen sind so heiss auf den Titel wie schon lange nicht mehr. Nach acht Jahren Durststrecke ist die Zeit für den Rekordmeister reif, den Pokal wieder an den Zürichsee zu holen. Aber auch Lugano startet gut vorbereitet in den Final. Die Tessiner gewannen die Qualifikation mit nur einer Niederlage, welche sie just gegen die Zürcher einstecken mussten. Nach den bisherigen Aufeinandertreffen der laufenden Meisterschaft steht es unentschieden. Beide Teams konnten je einmal gewinnen, dazu kam ein 9:9-Remis. Die Finalserie verspricht somit ausgeglichen und extrem spannend zu werden. (cuc/ddu)

Erstellt: 20.07.2015, 16:34 Uhr

NLA, Playoff-Final, 1. Runde

Lugano – Horgen
Lido: Dienstag 20.30 Uhr

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