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Holdener in den Top Ten

Die Französin Tessa Worley gewinnt das Auftakt-Rennen in Sölden. Beste Schweizerin ist Wendy Holdener.

Wendy Holdener ist beim Saisonauftakt in Sölden beste Schweizerin. Die 25-jährige Schwyzerin beendet den Riesenslalom auf dem 7. Platz.
Wendy Holdener ist beim Saisonauftakt in Sölden beste Schweizerin. Die 25-jährige Schwyzerin beendet den Riesenslalom auf dem 7. Platz.
JOE KLAMAR, AFP
Lara Gut sagt von sich selbst, dass sie im Riesenslalom noch Potenzial hat. Das hat die 27-jährige Tessinerin. Sie wird 14.
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JOE KLAMAR, AFP
Die Norwegerin Thea Louise Stjernesund überzeugt im zweiten Lauf. Sie macht 15 Ränge gut
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JOE KLAMAR, AFP
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Für Worley, die 29-jährige Riesenslalom-Weltmeisterin und Disziplinensiegerin der vorletzten Saison, ist es der 13. Sieg im Weltcup. Die Französin setzt sich im Riesenslalom von Sölden bei schwierigen Bedingungen vor der Halbzeitführenden Federica Brignone sowie Mikaela Shiffrin durch.

Beste Schweizerin war Wendy Holdener als Siebte. Besser war die Slalom-Spezialistin in dieser Disziplin erst zweimal, als Sechste bei der Saison-Ouvertüre vor einem Jahr und als Vierte im Januar in Kranjska Gora. «Dieses Resultat nehme ich gerne mit. Ich hatte kein gutes Gefühl, erwischte viele Schläge und dachte, meine Linie sei schlecht», sagte Holdener im SRF-Interview. Schon nach dem ersten Lauf lag Holdener an siebter Stelle, mit beträchtlichem Rückstand auf die vor ihr liegenden Konkurrentinnen.

Gisin mit persönlicher Best-Leistung

Mit Lara Gut (14.) und Michelle Gisin (15.) klassierten sich zwei weitere Schweizerinnen in den Top 15. Während Gut im zweiten Lauf vier Ränge zurückrutschte, verteidigte Gisin die Position, an der sie sich im ersten Lauf mit Startnummer 31 eingereiht hatte. Die Engelbergerin realisierte damit ihr bestes Riesenslalom-Ergebnis.

Nachdem es in Sölden unter der Woche noch spätsommerlich warm war, brach in der Nacht auf Samstag der Winter herein. Trotz Schneefällen, Wind und Nebel konnte das Rennen auf einer verkürzten Strecke durchgeführt werden. Die eisige und mit vielen Schlägen versehene Piste stellte eine zusätzliche Herausforderung dar für die Fahrerinnen, die in der Vorbereitung kaum vergleichbare Bedingungen vorgefunden hatten.

Spielverderber Wetter

Am Sonntag starten auf dem Rettenbachgletscher auch die Männer in die neue Saison - sofern das Wetter mitspielt. Nach dem Wintereinbruch prophezeien die Meteorologen für den Sonntag noch mehr Wind.

Für die Frauen geht es am 17. November mit dem Slalom im finnischen Levi weiter. Anschliessend siedelt der Tross nach Nordamerika über, wo die Technikerinnen am 24./25. November in Killington im Einsatz stehen. Am Wochenende darauf starten im kanadischen Lake Louise auch die Speed-Spezialistinnen in die Saison.

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