Eishockey

Für die Lakers zählt nur der Aufstieg

In zwei Wochen starten die SCRJ Lakers in die neue Meisterschaft. Mit gezielten Verstärkungen möchte die Mannschaft um Trainer Jeff Tomlinson eine Leaderrolle innerhalb der Swiss League einnehmen und Ende Saison aufsteigen.

Gegenüber Medienvertretern betont Markus Bütler, Geschäftsführer der SCRJ Lakers, neben den Spielern Michael Hügli und Sven Lindemann sowie Trainer Jeff Tomlinson (von rechts), dass es die Anstrengung aller braucht, um die Rückkehr in die höchste Schweizer Spielklasse zu schaffen.

Gegenüber Medienvertretern betont Markus Bütler, Geschäftsführer der SCRJ Lakers, neben den Spielern Michael Hügli und Sven Lindemann sowie Trainer Jeff Tomlinson (von rechts), dass es die Anstrengung aller braucht, um die Rückkehr in die höchste Schweizer Spielklasse zu schaffen. Bild: Istvan Nagy

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Die Verantwortlichen der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates wollen die Lakers ­zurück in die oberste Schweizer Spielklasse führen. «Das Saisonziel ist der Aufstieg», erklärte ­Geschäftsführer Markus Bütler anlässlich der Medieninformation vom Dienstag klar und deutlich. «Wir sind uns aber auch bewusst, dass dies ein mutiges Ziel ist und die Anstrengung ­aller braucht, um es realisieren zu können», ergänzte er.

Deshalb wurde die Mannschaft auf die neue Saison hin gezielt verstärkt und ergänzt. Den zehn Abgängen stehen zwölf Zuzüge gegenüber, welche das Kader breiter machen und für eine gesunde Konkurrenz zwischen den einzelnen Spielern sorgen.

Das Kader der SCRJ-Lakers, Saison 2017/18.

Arbeit an den Details

Momentan befinden sich die Rapperswil-Jona Lakers in einer Testphase, um die optimale Linien­zusammenstellung zu finden. ­Gemäss Trainer Jeff Tomlinson sind einige Formationen bereits fix, andere Kombinationen werden noch getestet. Auffällig ist, dass die Mannschaft mit Sven Linde­mann an Erfahrung, mit Josh Primeau an Masse und mit Sven Berger sowie Thomas Büsser an Herz gewonnen hat. Die beiden ehemaligen Eigengewächse kehren auf die kommende Saison zu ihren Wurzeln zurück. Angeführt wird das Team weiterhin von Captain Antonio Rizzello.

Trainer Tomlinson ist denn auch mit seinen Spielern zufrieden. «Die Qualität der Mannschaft ist besser als letzte Saison», betont er. Trotzdem arbeitet der Coach intensiv und mit viel Feingefühl an den Details. «In Über- und Unterzahlsitua­tionen müssen wir uns noch verbessern», erklärte er den Stand der Arbeiten, «aber die Spieler ergän­zen sich gut und haben einen tollen Teamgeist.» Besonders die neuen Akteure hätten sich sehr gut integriert und seien herzlich aufgenommen worden. «Wichtig ist, dass wir dem Gegner unser Spiel aufzwingen, welches wir gut beherrschen.»

Warten auf den Saisonstart

Bis zum Saisonstart am 16. September in Weinfelden mit dem Spiel gegen den HC Thurgau bleiben der Mannschaft noch rund zwei Wochen, um die Vorbereitungen abzuschliessen. «Wir sind alle heiss und freuen uns auf das erste Meisterschaftsspiel», sagte Stürmer Michael Hügli den Medienvertretern.

Aber auch für den Besucher in der heimischen Hockeyarena wurde das Angebot ausgebaut. Spezielle Themenabende und ein angepasstes Verpflegungs­angebot sollen gemäss Marketingleiter Marco Jelinek den Matchbesuch wieder zu einem besonderen Erlebnis machen. Die Hauptsache jedoch findet auf dem Spielfeld statt. Und da zahlt sich die Investition in die Breite des Kaders aus, um allfällige Verletzungsausfälle kompensieren zu können. Nach drei Jahren in der Zweitklassigkeit sind die Bau­steine innerhalb und um die Mann­schaft inzwischen so ­ge­richtet, dass ein Aufstieg nicht nur möglich, sondern auch sinnvoll ist. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 30.08.2017, 08:35 Uhr

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