Eishockey

Den Lakers gelingt die Rehabilitation

Rapperswil-Jona setzte sich gestern auswärts gegen Winterthur mit 6:2 durch. Die Lakers überzeugten vor allem ab dem Mitteldrittel, in welchem sie einen 0:2-Rückstand aufholten.

Lakers-Goalie Melvin Nyffeler macht in Winterthur eine gute Figur - hier verhindert er einen Gegentreffer durch Thierry Bader, welcher noch von Cédric Hüsler (rechts) bedrängt wird.

Lakers-Goalie Melvin Nyffeler macht in Winterthur eine gute Figur - hier verhindert er einen Gegentreffer durch Thierry Bader, welcher noch von Cédric Hüsler (rechts) bedrängt wird. Bild: Madeleine Schoder

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Die von Coach Jeff Tomlinson geforderte Reaktion der Lakers auf die 1:6-Auswärtsschlappe gegen Ajoie erfolgte in Winterthur zwar erst im Mittelabschnitt. Dafür fiel sie umso heftiger aus. Rapperswil-Jona verwandelte einen Zweitore-Rückstand in ein 3:2. In der ersten Pause waren die Gäste 0:1 hinten gelegen. Mit einem kapitalen Fehlpass hatte Verteidiger Tim Grossniklaus das Heimteam geradezu zur Führung eingeladen. Gian-Andrea Thöny nutzte die Chance eiskalt, indem er SCRJ-Keeper Melvin Nyffeler mit einer Backhand-Einlage bezwang.

«Der Start war für uns nicht wunschgemäss verlaufen», sagte Lakers-Stürmer Jan Vogel nach der Partie. Die Rosenstädter hatten sich im ersten Durchgang auch während 71 Sekunden in doppelter Überzahl keine Topchance herausspielen können.

Nyffler hält Führung aufrecht

Der Auftakt ins zweite Drittel fiel mit fünf Schüssen innert Minutenfrist vielversprechend aus. Doch der EHCW erhöhte im zweiten Powerplay durch Thöny. «Im Gegensatz zum Spiel gegen Ajoie liessen wir uns davon aber nicht aus der Ruhe bringen», hob Vogel hervor. Ryan McGregor verkürzte drei Minuten nach dem 0:2. Für den Ausgleich (31.) sorgte Cédric Hüsler und er führte die Lakers drei Minuten später spektakulär auf die Siegesstrasse. Das 3:2 gelang ihm direkt nach einem Bully.

Die Winterthurer wehrten sich vehement, scheiterten allerdings jeweils an Nyffeler, der für die Lakers ein starker Rückhalt war. So brachten sie zwei Strafen (35./40.) und gar eine doppelte Unterzahl während 47 Sekunden (47.) unbeschadet hinter sich. Vier Minuten darauf führten Vogel und McGregor mittels Doppelschlag innert 36 Sekunden die Vorentscheidung herbei, was beim Heimteam einen Goaliewechsel auslöste. Jared Aulins 6:2 in der 55. Minute war der einzige Torerfolg der Lakers im Powerplay. Mit dem Resultat dürfen die St. Galler zufrieden sein, mit ihrer Leistung bis zur Spielmitte aber weniger. Für die Winterthurer war die Niederlage insofern sehr schmerzhaft, da ihre Chance auf die Playoff-Qualifikation dadurch nur noch ganz verschwindend klein ist. ()

Erstellt: 07.02.2017, 23:35 Uhr

Spieltelegramm

National League B

Winterthur – SCRJ Lakers 2:6 (1:0, 1:3, 0:3)


Zielbau-Arena. 1257 Zuschauer. SR Mandioni/Urban; Kehrli/Ströbel. – Tore: 19. Thöny 1:0. 22. Lemm (Thöny, Steinauer/Ausschluss Aulin) 2:0. 25. McGregor (Rizzello, Aulin) 2:1. 31. Hüsler (Knelsen) 2:2. 34. Hüsler (Vogel) 2:3. 51. (50:25) Vogel (Hügli) 2:4. 51. (50:51) McGregor (Aulin, Auriemma) 2:5. 55. Aulin (Sataric, Casutt/Ausschluss Ganz) 2:6. – Strafen: 6×2 Minuten gegen Winterthur, 7×2 gegen die SCRJ Lakers. – Winterthur: Oehninger; Leu, Gähler; Steinauer, Molina; Bircher, Hurter; Zuber; Thöny, Homberger, Hutchings; Keller, Wichser, Staiger; Beeler, Theodoridis, Bader; Lemm, Schärer, Ganz. – Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Grossniklaus, Profico; Maier, Sataric; Blatter, Auriemma; Gurtner, Guerra; Casutt, Knelsen, Hügli; McGregor, Aulin, Rizzello; Bader, Mason, Afolter; Schmutz, Vogel, Hüsler. – Bemerkungen: Winterthur ohne Büsser, Furrer, Roos (alle verletzt) und Hartmann (krank). Rapperswil-Jona Lakers ohne Brandi, Frei, Geyer, Zanzi (alle verletzt), Studer und Hoffmann (beide gegen Winterthur nicht spielberechtigt). 31. Time-out Winterthur. 39. Pfostenschuss Rizzello. 51. Etter ersetzt Oehninger im Tor von Winterthur.

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