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Vom Frohberg in die Krauerhalle

Ramon Schlumpf wechselt von den Lakers Stäfa zu Kriens-Luzern.

Ramon Schlumpf verlässt die Lakers Stäfa nach vier Saisons.
Ramon Schlumpf verlässt die Lakers Stäfa nach vier Saisons.
Michael Trost

Die Lakers Stäfa verlieren auf die kommende Saison mit Ramon Schlumpf einen Junioren-Nationalspieler. Der linke Flügel wechselt vom Frohberg in die Krauerhalle zu Kriens-Luzern in die Nationalliga A. In der Krauerhalle wird der 20-Jährige Teamkollege des Horgners Tim Rellstab. Der 18-jährige Rückraumspieler war von den Zentralschweizern vor einem Monat ebenfalls mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet worden.

Schlumpf ersetzt bei Kriens-Luzern Marcel Lengacher, der aus Studiengründen um die Auflösung seines Kontraktes gebeten hatte. «Ramon Schlumpf gilt als vielversprechendes Talent für die Zukunft und will bei uns die nächsten Schritte in seiner Karriere machen», freut sich Geschäftsführer Nick Christen auf den Neuzugang, der ab der nächsten Saison zusammen mit Adrian Blättler das Flügelduo auf der linken Seite bilden wird. Schlumpf erhielt beim aktuellen Playoff-Viertelfinalisten einen Vertrag bis Sommer 2021.

Der Anruf von Perkovac

Der Anruf von Goran Perkovac, dem Cheftrainer von Kriens-Luzern, sei vor knapp zwei Wochen gekommen, sagt Schlumpf. Dann ging alles schnell. «Ich hatte schon vorher gespürt, dass ich etwas verändern möchte», meint der Flügel zu seinem Wechsel vom Zürich- an den Vierwaldstättersee. Auch die 2. Bundesliga sei ein Thema gewesen, der Schritt nach Deutschland wäre für ihn aber noch zu gross.

Nun sucht der Maturand in Luzern eine Wohnung, an der dortigen Hochschule will er ein Architektur-Studium aufnehmen. Der Abschied vom Frohberg werde ihm nicht leicht fallen, weiss der 20-Jährige: «Ich habe hier acht Jahre – also fast die Hälfte meines Lebens – Handball gespielt.» Bereits in der Saison 2015/16, damals noch in der Nationalliga A, war er ins Fanionteam berufen worden. «Ich bin dankbar dafür, was mir Stäfa ermöglicht hat», sagt Schlumpf

Gretler für Schlumpf

Bei den Lakers Stäfa wollte man dem aus Feldmeilen stammenden Eigengewächs, das in 93 Nationalliga-Partien 259 Tore erzielt hat, trotz eines noch bis 2020 gültigen Vertrags keine Steine in den Weg legen. «Ramon Schlumpf hatte in seinem Kontrakt eine Ausstiegsklausel für die Nationalliga A und das Ausland. Wir waren uns also bewusst, dass dieser Fall eintreten könnte», erklärt Stäfas Teammanager Daniel Perisa. Mit Rico Gretler von der SG Wädenswil/Horgen haben die Rechtsufrigen unlängst einen linken Flügelspieler verpflichtet.

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