Handball

Stäfner zünden nach der Pause den Turbo

Mit bis zu vier Toren lag Stäfa in Solothurn in der ersten Halbzeit zurück. Danach drehte das NLB-Team auf, lieferte die wohl beste Leistung der Saison ab und siegte 32:23.

Treffsicherer Stäfner: Rico Gretler verwandelt in der zweiten Halbzeit gegen Solothurn all seine fünf Würfe.

Treffsicherer Stäfner: Rico Gretler verwandelt in der zweiten Halbzeit gegen Solothurn all seine fünf Würfe. Bild: André Springer

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Wie die Feuerwehr starteten die Gäste nach der Pause. Mit drei Treffern innert 85 Sekunden legten sie auf 17:14 vor und liessen Solothurn in der Folge nie mehr näher als auf zwei Tore herankommen. Bis fünf Minuten vor Schluss blieben die Einheimischen einigermassen auf Schlagdistanz, ehe sie völlig einbrachen. Mit 18:9 entschieden die Stäfner die zweite Halbzeit zu ihren Gunsten.

Von einer «grandiosen Leistung» sprach Mike Felder. «Jeder hat für den anderen gekämpft, kein Ball wurde dem Gegner überlassen, und vorne haben wir die Angriffe souverän herausgespielt.» Die Mannschaft habe sich ein grosses Lob verdient, meinte der Stäfner Assistenztrainer. Zum Best Player wurde Shota Fukuda gewählt, es hätten allerdings auch andere Akteure vom Seeclub sein können. Rico Gretler etwa verwandelte alle seine fünf Würfe in der zweiten Halbzeit.

Damit feierten die Gelb-Schwarzen ihren wettbewerbsübergreifend achten Sieg in Folge und etablierten sich in der Spitzengruppe. Da der STV Baden den BSV Stans 27:26 bezwang und die Zentralschweizer als Tabellenführer ablöste, ist kein NLB-Team mehr ungeschlagen. Handball Stäfa taucht nur deshalb in der Rangliste nicht ganz vorne auf, weil das Team von Philipp Seitle ein Spiel weniger ausgetragen hat als die Konkurrenz.

Spieltelegramm:

Solothurn - Handball Stäfa 23:32 (14:14)
CIS. – 100 Zuschauer. – SR Fallegger/Leu. – Torfolge: 1:2, 4:2, 5:4, 9:5 (18.), 9:8, 12:10, 12:13, 14:14; 14:17, 16:18, 16:20, 18:20, 18:22, 19:24, 21:25, 23:27 (55.), 23:32. – Strafen: je 3-mal 2 Minuten. – Stäfa: Murbach/Frei (1/ab 31.); Bleuler (1), Bächtiger (1), Ardielli (4), Vernier, Brunner (4), Schwander (3), Maag (2), Sarac (4/4), Zimmermann, Barth (4), Fukuda (3), Gretler (5). – Bemerkungen: Time-outs: Solothurn (23./9:8, 36./16:20, 57./23:31); Stäfa (12./4:2, 47./19:23). 40. Sieber wirft Penalty daneben (18:21). (db)

Erstellt: 13.10.2019, 22:44 Uhr

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben