Handball

Lakers nehmen Revanche

Mit einem 40:24-Heimsieg gegen die Kadetten Espoirs revanchierten sich die Lakers Stäfa gegen die Schaffhauser eindrücklich für die Niederlage im Cup.

Die Lakers schiessen die Kadetten ab – hier nimmt Louis Barth Anlauf zu einem seiner vier Tore.

Die Lakers schiessen die Kadetten ab – hier nimmt Louis Barth Anlauf zu einem seiner vier Tore. Bild: Manuela Matt

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Am Ende konnten einem die jungen Gäste beinahe etwas leid tun. Die zwar mit drei Torhütern, aber bloss drei Ersatzspielern angereisten Schaffhauser wurden von den Stäfnern, die ein enorm hohes Tempo anschlugen, regelrecht abgewatscht. Noch keinen Monat ist es her, dass die Munot-städter im Cup den Seeklub 35:24 niederkanterten. Am Samstag auf dem Frohberg war alles anders.

Abgesehen von den ersten fünf Minuten, als sie 1:4 ins Hintertreffen gerieten, und der Phase vor der Pause hatten die Stäfner das Geschehen im Griff. Den Espoirs fehlten Goalie Noah Huber, Rückraumschütze Noah Haas und Flügel Samuel Zehnder sichtlich. Dass sich Antreiber Marian Teubert nach einer Viertelstunde am Fuss verletzte und nicht mehr mittun konnte, schwächte sie zusätzlich. «Wir kämpften uns Ende erster Halbzeit nochmals ran, waren aber mit diesem Kader letztlich chancenlos», musste Nikola Cvijetic eingestehen. Der 28-jährige Linkshänder, der einst mit Stäfa in der Nationalliga A gespielt hatte, war der einzige Routinier in der überforderten Truppe von Trainer Marco Lüthi.

Drei Flieger-Tore

«Gegen komplette Espoirs hätten wir mit dieser Leistung auch gewonnen – aber nicht so hoch», ist Ferenc Panczel überzeugt. Trotz des starken Auftritts seines Teams war der Lakers-Trainer nicht restlos zufrieden. «Am Anfang haben wir nicht gemacht, was abgemacht war. Aber das konnten wir korrigieren. Die Phase danach war sehr gut, das Tempo hoch.»

Und die Stäfner geizten gegen die das halbe Spiel mit einem siebten Feldspieler agierenden Schaffhauser nicht mit Spektakel. Das 31:20 von Ramon Schlumpf etwa war bereits ihr dritter Flieger-Treffer. Und Jubilar Nicola Brunner, der ansonsten blass blieb, verwandelte den Penalty zum 38:22 mit einem ­filigranen Drehball. Auch die40er-Marke knackten die Lakers. Moritz Bächtiger traf 15 Sekunden vor Schluss völlig freistehend am Kreis.

Der Lohn für diesen Galaauftritt war neben Standing Ovations der Fans das Vorrücken auf Platz 2. Wie Leader Endingen weisen die Stäfner nach fünf Runden noch eine weisse Weste auf. Die Espoirs büssten eben diese schmerzlich ein.

Erstellt: 08.10.2018, 11:04 Uhr

Artikel zum Thema

Die treue Seele

Handball Seit 2007 ist Nicola Brunner am rechten Flügel ein fester Bestandteil von Stäfas 1. Mannschaft. Vor dem Heimspiel am Samstag gegen die Kadetten Espoirs wird der 29-Jährige für seinen 350. Einsatz in Gelb-Schwarz geehrt. Mehr...

Nationalliga B

Lakers Stäfa - Kadetten Esp. 40:24 (18:15)

Frohberg. 400 Zuschauer. SR Kappler/Zürcher. – Torfolge: 1:4 (5.), 4:6, 9:6 (15.), 9:8, 15:8, 17:13, 18:15; 20:17, 27:17 (41.), 30:20, 33:20, 36:21, 40:24. – Strafen: 6×2 inklusive Disqualifikation Schwander (59.) gegen Stäfa, 4×2 gegen die Kadetten Espoirs. – Stäfa: Murbach/Frei (1); Ponca, Bächtiger (2), Olafsson (5), Ardielli (1), Schlumpf (8), Vernier (1), Brunner (3/2), Schwander (2), Seitle (8/2), Maag (4), Hara, Barth (4). – Kadetten Espoirs: Schaffhauser/Störchli/Hottinger; Cvijetic (2), Ramic, Langenick (5), Novak (2), Rilak, Markovic (2), Teubert, Wanner (8/3), Bührer (5/1). – Bemerkungen: Stäfa ohne Felder, Koyasu und Zimmermann (alle rekonvaleszent); Kadetten Espoirs ohne Haas, Huber und Zehnder (Kadetten EHF-Cup). Verletzt ausgeschieden: 14. Teubert, 59. Bührer. Time-outs: Kadetten Espoirs (15./9:6, 21./13:8, 37./24:17). 3. Frei hält Penalty von Bührer (1:2). 23. Schaffhauser hält Penalty von Seitle (14:8). 48. Murbach hält Penalty von Bührer (30:20). Brunner für 350. Spiel geehrt.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zsz.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 928 55 82. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben