Handball

Lakers machen Handicap mit Kampf wett

Die Baisse im Februar scheinen die Lakers überstanden zu haben. Die Dezimierte Stäfner schlagen Solothurn 31:28.

Die Solothurner Benjamin Helmy (links) und Lars Hofer nehmen Stäfas Lukas Maag in die Zange.

Die Solothurner Benjamin Helmy (links) und Lars Hofer nehmen Stäfas Lukas Maag in die Zange. Bild: Moritz Hager

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Trotz namhafter Absenzen holten sie vor Heimpublikum in einer temporeichen und unterhaltenden Partie ein weiteres Punktepaar. Nur Mitte der ersten Halbzeit leisteten sich die Gastgeber einen Hänger. Zuerst liefen sie bei einem schnellen Anspiel von Oliver Zimmermann zu wenig schnell zurück, dann verwandelte Sandro Sieber in Unterzahl zwei Gegenstösse. Und plötzlich lagen die Stäfner 6:9 im Hintertreffen.

Der Tabellenzweite konnte nicht verbergen, dass die Defensive durch die Ausfälle von Louis Barth und neuerdings auch Ramon Schlumpf sowie Christian Vernier zusätzlich geschwächt war. Cédric Zimmermann war in den 1:1-Situationen gegen Solothurns Spielmacher Sven Schafroth meist überfordert. Ferenc Panczel beorderte deshalb Nicola Brunner ins Abwehrzentrum und für den Ersatzkreisläufer an den Kreis. Das wirkte. Der routinierte Flügel meisterte beide Aufgaben mit viel Engagement.

«Wir haben als Mannschaft gekämpft und so aus dem Tief der letzten Wochen herausgefunden», sagte Lukas Maag, der sich auch in der Offensive nicht geschont und sieben Treffer erzielt hatte. «In der Deckung war es wegen der Umstellungen schwierig, aber die Abstimmungsprobleme haben wir mit viel Einsatz wettgemacht. Genau diese Einstellung brauchen wir, wenn wir gegen Endingen bestehen wollen.»

Vorentscheidung in Möhlin?

Das Aufstiegs-Playoff gegen die bisher ungeschlagenen Aargauer ist zwar noch zwei Monate entfernt. Dass die Stäfner sich dafür qualifizieren, wird aber immer realistischer. Bei noch sieben ausstehenden Runden beträgt ihr Vorsprung auf das drittplatzierte Möhlin weiterhin acht Punkte. Nach der Nationalmannschaftspause treffen diese beiden Teams am 16. März aufeinander. Mit einem Sieg könnten die Lakers den Sack schon fast zumachen.

(db)

Erstellt: 04.03.2019, 10:15 Uhr

Telegramm

Lakers Stäfa - Solothurn 31:28 (14:14)

Frohberg. 390 Zuschauer. – SR Anthamatten/Wapp. – Torfolge: 2:1, 2:3, 4:3, 6:5, 6:9 (14.), 7:9, 7:10, 11:10, 13:12, 13:14, 14:14; 16:17, 19:17, 20:19, 23:21, 24:23, 26:23, 28:25, 28:27, 29:28, 31:28. – Strafen: 3x2 plus Rote Karte Olafsson (55.) gegen Stäfa, 6x2 gegen Solothurn. – Stäfa: Frei/Murbach; Olafsson (5), Ardielli (4), Koyasu (3), Brunner (3/3), Schwander, Seitle (7), Maag (7), Cédric Zimmermann (2), Hara. – Solothurn: Dukanovic/Diethelm; Beer (1), Oliver Zimmermann (2), Althaus (3), Lüthi (1), Räz (3/1), Hofer, Blaser (3), Schafroth (7), Moggi (4), Helmy, Sieber (4/2). – Bemerkungen: Stäfa ohne Barth, Felder, Schlumpf und Vernier (alle verletzt), setzt Bächtiger und Von Dach (der Junior sass erstmals auf der Bank) nicht ein. Time-outs: Stäfa (14./6:9, 54./28:25); Solothurn (22./12:12, 51./26:23). 2. Sieber wirft Penalty an die Latte (1:0). 60. Räz wirft Penalty daneben (30:28).

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