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Ein Wagnis, das keines ist

Es ist ein Wagnis, das die Lakers mit dem Zuzug der beiden Japaner Kenya Hara und Michihito Yada nach dem Saisonstart eingehen. Die Sprachbarriere und die grossen kulturellen Unterschiede drohen die Integration des Duos massiv zu erschweren.Überspringen die Neulinge aber diese Hürden, könnten sie sich für die Stäfner zu einem Glücksfall entwickeln. Trainer Pedja Milicic, der beispielsweise mit bloss drei Auswechselspielern zum Cupspiel nach Uster gereist war, hätte endlich mehr taktische Möglichkeiten.

Finanziell geht der NLB-Klub sowieso kein Risiko ein. Sämtliche Kosten der Kooperation trägt das japanische Pharmaunternehmen, bei welchem Hara und Yada angestellt sind. Die Gefahr, dass Stäfner Eigengewächse wegen der beiden Japaner auf Einsatzzeit verzichten müssen, ist ebenfalls verschwindend klein. Besteht auf den beiden Positionen doch eher Personalknappheit.

Ein Gütesiegel für die Arbeit der Stäfner ist es allemal, dass sie von den Asiaten für dieses spezielle Projekt ausgewählt wurden. Zwar spielen die Lakers derzeit nur in der zweithöchsten Liga des Landes. Die Professionalität, mit welcher man auf dem Frohberg trotz des mit 420 000 Franken schmalen Budgets zu Werke geht, hat die Delegation aus Japan bei ihrem Besuch ­Mitte August jedoch nachhaltig beeindruckt.

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