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Handball Stäfa siegt in Wetzikon

Nach der klaren Niederlage auf dem Frohberg gegen den HC Küsnacht, wollten die 2. Liga-Handballer aus Stäfa gegen die SG Wetzikon wieder auf die Siegesstrasse zurückfinden.

Der Stäfner Captain Reto Gollob feiert den Sieg seiner Mannschaft.
Der Stäfner Captain Reto Gollob feiert den Sieg seiner Mannschaft.
pd

Der Stäfner Trainer Thomas Gschwend sagte vor der Partie: «Den Match gegen Küsnacht haben wir schon abgehakt. Gegen die ehemaligen Nationalliga-Spieler darf man verlieren. Wir fokussieren uns jetzt voll auf das Spiel gegen Wetzikon.» Er erwarte ein umkämpftes Spiel, da er seine Mannschaft etwa gleich stark einschätze wie das Heimteam aus Wetzikon, so Gschwend. Er sollte damit recht behalten.

Beide Teams spielten auf Augenhöhe. Die Offensiven fanden jeweils einfache Lösungen und verwerteten diese souverän. Dies auch auf Grund der beiden eher bescheidenen Deckungen. Sowohl die Stäfner als auch die Wetziker agierten in der Defensive schwach. Da das Heimteam aus Wetzikon in der Anfangsphase etwas weniger Fehler machte als die Stäfner konnten sie sich leicht absetzen. Nach 15 gespielten Minuten stand es 10:7 für das Heimteam. Daraufhin stellte Gschwend seine Deckung etwas um.

Offensivere Variante bringt Erfolg

Statt der ganz zurückgezogenen 6:0-Deckung wählte er die etwas offensivere 5:1-Variante. Diese Methode fruchtete. Der offensive Deckungsspieler Andreas Kiener machte den Wetzikern das Leben schwer. Sie kamen nun nicht mehr so einfach zu Toren. Die Stäfner konnten daraufhin das Spiel nicht nur ausgleichen, sondern sich bis zur Halbzeitspause auch einen kleinen Vorsprung verschaffen. 15:17 lautete der Halbzeit-Score.

Die zweite Halbzeit glich der ersten. Beide Teams verteidigten lauwarm und griffen klasse an. So bekamen die zahlreichen Zuschauer in Wetzikon viele Treffer zu sehen. Das Heimteam schloss wieder zu den Stäfnern auf. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt sagen, wie die Partie ausgehen sollte. Beide Trainer griffen zu allen Taktischen kniffs. Wetzikon deckte den Stäfner Top-Scorer Claudio Meier eng, dies brachte ihnen einen kleinen Vorsprung. Darauf nahmen die Stäfner den Torwart raus und griffen zu siebt an. Sie kamen wieder ran.

Meilen kommt zum Derby

Zum Schluss kämpften die Stäfner glücklicher. In der entscheidenden Schlussphase waren sie souveräner und liessen sich auch nicht von einer offenen Manndeckung überraschen. Sie siegten letztlich verdient mit 35:33 und stiessen zwischenzeitlich auf Rang drei der Tabelle vor.

Die Gschwend-Jungs sind nach dem holprigen Saisonstart nun definitiv in der Saison angekommen. Nun geniessen sie ein freies Wochenende, ehe sie am 23. November um 17:45 Uhr auf dem Frohberg gegen den TSV Meilen zum Derby laden. Eine brisante Partie der beiden Tabellennachbaren. Viele der Meilemer Spieler haben eine Stäfner-Vergangenheit und brennen für die Kämpfe auf dem Frohberg. Doch auch die Stäfner werden sich nicht verstecken und Feuer mit Feuer bekämpfen.

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