Die Überraschung im Cup-Derby bleibt aus

Handball Stäfa steht als erster Viertelfinalist im Schweizer Cup fest. Der NLB-Klub setzte sich beim Erstligisten SG Horgen/Wädenswil 37:25 durch.

Überzeugt mit seiner Schnelligkeit: Stäfas Fadri Kägi (am Ball) behauptet sich gegen die Horgner Luc Kummer (rechts) und Tim Wünsch.

Überzeugt mit seiner Schnelligkeit: Stäfas Fadri Kägi (am Ball) behauptet sich gegen die Horgner Luc Kummer (rechts) und Tim Wünsch. Bild: Moritz Hager

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In den ersten 20 Minuten gestaltete der 1.-Liga-Tabellenführer vom linken Zürichseeufer das Geschehen ausgeglichen. Die Gäste, die ihren weniger gestandenen Akteuren von Beginn an Einsatzzeit gewährten, leisteten sich die eine oder andere Un- genauigkeit – sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung. So vermochte Horgen/Wädenswil immer wieder den Anschlusstreffer zu erzielen. Letztmals gelang dies Yanick Schuler mittels Penalty zum 8:9 in der 22. Minute.

Danach setzten sich die Stäfner vorentscheidend auf 10:18 ab. «Es war toll, einmal von Beginn an spielen zu können», meinte Cédric Zimmermann, dessen Auftritt nach vier Treffern und einem Schlag auf die Nase allerdings vorzeitig endete.

Auf jeder Position konsequenter

Die unterklassigen Gastgeber agierten gefällig, vermochten aber ohne Linkshänder im rechten Rückraum zu wenig Druck aufzubauen. Die grösste Gefahr ging so von Jerôme Zuber aus. «Wir hätten gerne eine Überraschung geschafft. Stäfa war aber auf jeder Position konsequenter und hat verdient gewonnen», sagte Ole Bull, der Trainer der SG Horgen/Wädenswil. Die Cuppartie war für ihn eine schöne Zugabe. Jetzt gelte die ganze Konzentration wieder der Meisterschaft, in der es seinem Team sehr gut laufe. In fünf Ligaspielen resultierte nur eine Niederlage.

Bei Stäfa nutzten die Junioren Fadri Kägi und Noam Leopold in der zweiten Halbzeit die Chance, sich zu präsentieren. Kägi liess im Rückraum seine Schnelligkeit aufblitzen, Leopold demonstrierte sein Wurfrepertoire am linken Flügel und erzielte fünf Treffer.

Spieltelegramm:

Horgen/Wädenswil (1.) - Handball Stäfa (NLB) 25:37 (10:18)
Waldegg. – 120 Zuschauer. – SR Joss/Ouardani. – Torfolge: 1:1, 1:3, 3:4, 4:6, 8:9, 8:11, 9:17, 10:18; 13:23, 16:27, 16:30, 20:33, 25:37. – Strafen: 5x2 Minuten gegen Horgen/Wädenswil, 6x2 gegen Stäfa. – Horgen/Wädenswil: Hofer/Bass/Schäfer; Smayra (1), Marc Kummer, Ziegler (3), Pfister, Gerster (1), Schuler (3/3), Sebele (4), Luc Kummer (2), Platz (1), Zuber (5), Wünsch (5). – Stäfa: Frei/Murbach (ab 31.); Kägi (2), Bächtiger (2), Ardielli (2/1), Vernier (1), Brunner (6), Schwander (5), Sarac (4), Leopold (5/1), Zimmermann (4), Barth (3), Fukuda (1), Gretler (2). – Bemerkungen: Stäfa ohne Bleuler und Maag (beide geschont). Time-out: Horgen/Wädenswil (27./9:14). (db)

Erstellt: 09.10.2019, 22:41 Uhr

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