Handball

Die Rückkehr auf den Frohberg

Pedja Milicic reist mit der SG Wädenswil/Horgen als Coach nach Stäfa, wo er elf Jahre lang wirkte – zuerst als Spieler, dann an der Seitenlinie. Eine Retrospektive.

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Seinen ersten Auftritt in der Halle für alle auf dem Frohberg hatte Predrag «Pedja» Milicic nicht in Gelbschwarz. Im roten Dress des BSV Bern, seiner ersten Station in der Schweiz, trat der Bosnier am 2. März 2002 in der Nationalliga B gegen den HC GS Stäfa an. Nach drei Jahren beim HS Biel wechselte der Linkshänder auf die Saison 2006/07 dann zum Seeclub.

Sein Debüt gab er am 17. September 2006 im Seederby gegen den HC Horgen. Zum 28:23-Heimsieg steuerte Milicic neun Treffer bei. Zu seinen Mitspielern gehörten Misha Kaufmann, heute Trainer des NLA-Clubs Suhr Aarau, und Philip Hohl, der Präsident von GC Amicitia Zürich. Bei den Gästen bestach ein gewisser Patric Weingarten, der aktuelle Trainer der SG Horgen/Wädenswil, als sicherer Penaltyschütze.

1835 Goals für Gelbschwarz

Seine Spielerkarriere beendete Pedja Milicic am 13. Mai 2015 vor 1400 Fans auf dem Frohberg mit dem 24:19-Sieg im Barrage-Rückspiel gegen Endingen. Im 288. Spiel für Stäfa schraubte der achtfache Torschütze sein Total auf 1835 Goals und sicherte den Lakers den Verbleib in der Nationalliga A.

So debütierte der langjährige Juniorentrainer im folgenden Herbst als Coach eines Aktivteams in der höchsten Spielklasse. Mit einem nicht konkurrenzfähigen Kader war der Abstieg im Frühling 2016 nicht zu verhindern. Am 30. September 2017 verloren die Stäfner gegen Birsfelden 31:34. Darauf wurde Milicic freigestellt. Im November heuerte er beim HC Wädenswil an, den er zurück in die NLB führte. Am Samstag kehrt der bald 43-Jährige für das Seederby zum Abschluss der NLB-Saison an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Erstellt: 03.05.2019, 12:15 Uhr

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