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Comeback mit Niederlage

Der Auftakt zur NLB-Rückrunde ist den Lakers missglückt. Auch Louis Barth konnte bei seinem Comeback Stäfas 26:27-Niederlage gegen Stans nicht verhindern.

Wieder im Getümmel: Lakers-Kreisläufer Louis Barth wird von den Stansern Nando Kuster (links) und Roger Scherer gestoppt.
Wieder im Getümmel: Lakers-Kreisläufer Louis Barth wird von den Stansern Nando Kuster (links) und Roger Scherer gestoppt.
Patrick Gutenberg

Empfangen wurde er bei der Spielerpräsentation mit einem besonders warmen Applaus. Zehn Monate nach seinem letzten Ernstkampf gab Louis Barth am Samstag sein Comeback. Es sei schön, wieder zurück zu sein, konstatierte der 24-Jährige. «Natürlich ist die Niederlage ärgerlich, aber ich musste mich heute voll auf meine eigene Leistung konzentrieren.»

Zu lang war die Leidensgeschichte des Kreisläufers. Ende der Abstiegssaison 2015/16 begannen ihn Fussprobleme zu plagen. Dass er mit Schmerzen gut umgehen könne, erwies sich als Bumerang. Eine Entzündung der Plantarsehne liess Barth nie richtig ausheilen, was zu einer Partialruptur führte. «Monatelang konnte ich nicht schmerzfrei joggen, wohnte praktisch ein Jahr lang im Kraftraum», sagte der Rückkehrer, der gelernt hat, auf seinen Körper zu hören.

Defensive Präsenz

Zweimal zehn Minuten kam er gegen Stans zum Einsatz. «Die Kondition ist limitierender als der Fuss», erklärte Barth. In der 24. Minute gelang ihm der Anschlusstreffer zum 8:9. Viel wichtiger war aber seine Präsenz in der Defensive. «Vieles – etwa das Lesen der Gegenspieler – funktionierte trotz der langen Absenz erstaunlich gut», stellte er fest. Weil aber seine Mitspieler den neuen Spielmacher von Stans, den Brasilianer Fernando Skrebsky Dutra, nicht in den Griff bekamen, kassierten die Stäfner zu viele Gegentreffer. Ihre eigene Chancenauswertung war nämlich äusserst bescheiden. Gleich mehrere missglückte Heber, ein Drehball zur Unzeit, verschos­sene Gegenstösse, überhastete Würfe. Die Liste der Unzulänglichkeiten im Abschluss ist lang.

16:22 liegen die Lakers zurück, als Barth von Trainer Feri Pan­czel wieder zum Aufwärmen geschickt wird. Als der Verteidigungsspezialist in der 54. Minute das Feld wieder räumt, haben die Stäfner den Anschluss zum 24:25 geschafft. Francesco Ardielli vergibt jedoch den Ausgleich. Für die letzten 100 Sekunden kommt Barth beim Stand von 25:26 nochmals auf den Platz. Wieder scheitert Ardielli, doch der Kreisläufer hält den Abpraller im Spiel. Als Nicola Brunner in den Abschluss geht, prallt er in den (mutmasslich) im Kreis stehenden Stanser Verteidiger Fabian Lussi. Die Schiedsrichter entscheiden jedoch auf Stürmerfoul, die letzte Chance zum Ausgleich ist dahin.

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