Handball

Bewährungsprobe für Jungspunde

Um sich aller Sorgen zu entledigen muss die SG Horgen/Wädenswil die 1.-Liga-Abstiegsrunde in der vorderen Tabellenhälfte abschliessen.

Tim Rellstab kämpft mit Horgen/Wädenswil um den Verbleib in der 1. Liga.

Tim Rellstab kämpft mit Horgen/Wädenswil um den Verbleib in der 1. Liga. Bild: Hans Stapfer

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Der Modus der Abstiegsrunde hat es in sich. Von den acht Mannschaften in der Gruppe 2 steigen die beiden Letztplatzierten direkt ab, die Teams auf den Rängen 5 und 6 bestreiten eine Barrage gegen die Vertreter aus der Gruppe 1. «Es wird nicht einfach, aber wir sollten es schaffen», meint Patric Weingarten, der Trainer der SG Horgen/Wädenswil. Zum Auftakt empfangen die Seebuben am Samstag in der Waldegg den KTV Visp, der sein erstes Spiel gegen die SG Pilatus 33:24 gewonnen hat.

Mit Herzogenbuchsee sowie den Reserven der NLA-Klubs Wacker Thun und BSV Bern bekommt es die Spielgemeinschaft vom Zürichsee mit drei weiteren «neuen» Gegnern aus der Gruppe 4 der Hauptrunde zu tun. Er werde aber kein Videomaterial organisieren, erklärt Weingarten. «Wir sind ein Ausbildungsgefäss und müssen vor allem auf uns schauen.»

Stapfers Routine

Die Weihnachtspause hatte Patric Weingarten zwar nicht herbeigesehnt, «sie hat uns aber gut getan». Die angeschlagenen Spieler hätten so ihre Wehwehchen auskurrieren können. Mit den beiden Langzeitverletzten David Diener (Fuss) und Florian Smayra (Kniescheibe) plant der Trainer nicht. Hingegen hofft er auf die Rückkehr von Christian Stapfer. Der Routinier hatte nach auskurriertem Achillessehnenriss Ende November nur eine Partie bestreiten können, ehe er sich im Training das Handgelenk brach.

Erfahrung könnte das junge Team durchaus gebrauchen. Denn in der Hauptrunde hat die SG Horgen/Wädenswil in der Gruppe 3 mit den meisten Kontrahenten mithalten können und dann doch verloren. «Vier Punkte mehr und damit die Qualifikation für die Finalrunde wären mit mehr Abgeklärtheit möglich gewesen.» Dass dies nicht gelang, sei für das Projekt allerdings kein Nachteil, ist der 40-Jährige überzeugt. «Die Abstiegsrunde, in der es wirklich um etwas geht, wird für die jungen Spieler sehr lehrreich sein.» Schliesslich sollen vier, fünf Akteure in einigen Jahren eine tragende Rolle in der Nationalliga B spielen können.

Erste Partien verschoben

Schon jetzt werden die beiden Gefässe nahe beisammen geführt. Zwei Trainings pro Woche überschneiden sich, so dass rund eine halbe Stunde gegeneinander gespielt werden kann. Auch Teamanlässe – etwa das Weihnachtsessen – finden gemeinsam statt. Der Austausch von Spielern ist ebenfalls gewährleistet. Gemäss Weingarten habe dabei aber das NLB-Team Priorität.

Der Start in die Abstiegsrunde hätte eigentlich schon vor zehn Tagen erfolgen sollen. «Die ersten beiden Partien konnten wir zum Glück verschieben», verrät der Trainer der Spielgemeinschaft. Weil die Hallen während der Schulferien geschlossen waren, hätte sonst vor dem ersten Ernstkampf gar kein Training abgehalten werden können. (db)

Erstellt: 16.01.2019, 17:42 Uhr

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