Handball

Stäfa startet das Jahr 2020 mit einem Erfolg

Mit einem Sieg starteten die Zweitliga-Herren des HC GS Stäfa ins neue Jahr. Im Spiel gegen den TV Witikon konnten sie auswärts einen 31:23 Sieg feiern.

Trainer Thomas Gschwend fand gegen den TV Witikon die richtigen Worte.

Trainer Thomas Gschwend fand gegen den TV Witikon die richtigen Worte. Bild: pd

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Mit einem kleinen Kader von gerade neun Feldspieler reisten die Stäfner Handballer in die Halle Stettbach nach Zürich, um gegen den TV Witikon anzutreten. «Wir haben heute zwar keine Breite im Kader, die Qualität stimmt aber», meinte der Stäfner Trainer Thomas Gschwend vor dem Spiel.

Er ermahnte seine Schützlinge zu Vorsicht, Konzentration und dazu, dass man die Witiker nicht unterschätzen soll, obschon man im Hinspiel auf dem Frohberg einen Kantersieg einfahren konnte. Die Stadtzürcher liessen zuletzt mit guten Resultaten aufhorchen.

Stäfa gibt Führung nicht wieder her

Der Start der Partie gab Gschwend recht. Beide Teams spielten auf Augenhöhe. Niemand konnte sich absetzen. Die Stäfner konnten sich auf eine gute Deckung rund um ihren Innenblock Michael Schwitter und Michael Schmid verlassen und hatten einen hervorragend aufgelegten Jan Dietschweiler im Tor.

Ihrerseits vermochten die Seebuben aber teils hochkarätige Chancen nicht zu nutzen und so stand es nach dem ersten Viertel des Spiels 8:8. Dann folgten die stärksten drei Minuten der ersten Halbzeit aus Sicht der Stäfner. Dank vier Dietschweiler-Paraden und Toren der beiden Rückraum-Shooter Andreas Kiener und Claudio Meier setzten sich die Stäfner erstmals mit drei Toren zum 8:11 ab.

Es sollte eine Führung sein, welche sie das ganze Spiel nicht mehr hergeben mussten. Auch eine Auszeit brachte das Heimteam aus Witikon nicht mehr zurück in die Spur und so konnten die Stäfner mit einem 15:12 Vorsprung in die Pause gehen.

Ungefährdeter Sieg

In der Halbzeitspause ermahnte Gschwend zur Besonnenheit im Angriff. «Wir liessen zu viele gute Chancen aus in den ersten 30 Minuten. Unsere Führung könnte deutlicher sein», so der Stäfner Coach. In der Deckung wollte er weiterhin auf eine 3:2:1-Abwehr bauen und verlangte von seinen Spielern eine harte aber faire Gangart.

Die Worte ihres Trainers fanden bei den Seebuben Gehör. Nach dem Seitenwechsel konnten sie innert wenigen Minuten ihren Vorsprung vorentscheidend auf 20:13 ausbauen. Dass sie in dieser Phase nur ein einziges Tor in Kauf nehmen musste lag daran, dass Keeper Markus Rüedi, welcher in Hälfte zwei für Dietschweiler reindurfte, seinem Vorgänger in nichts nachstand und seinen Kasten sauber hielt.

Von diesem Schlag konnten sich die Witiker nicht mehr erholen. Sie fanden gegen die gelb-schwarze Abwehr kein Mittel mehr und waren mit der Härte der Stäfner teils überfordert. So konnten die Seebuben einen letztlich ungefährdeten 31:23-Sieg feiern.

Revanche gegen Würenlingen?

Ausruhen können sie sich auf diesem Erfolg jedoch nicht. Schon am nächsten Samstag gastiert Handball Würenlingen auf dem Frohberg. Nun gilt es für die Stäfner in einer einzigen Trainingseinheit sich auf den neuen Gegner einzustellen. Mit den Würrenlinger haben sie noch eine Rechnung offen. Der Aufsteiger erwischte die Seebuben zu Beginn der Saison auf dem falschen Fuss und fügte ihnen eine bittere Niederlage zu.

Für Stäfa spielten: Dietschweiler, Rüedi; Meier, Kiener, Mörgeli, Von Dach, Gollob, Hofer, Schmid Daniel, Schmid Michael, Schwitter. Nächste Begegnung: Handball Stäfa vs. Handball Würrenlingen Samstag 18.1.20 15:15 Uhr Stäfa Frohberg.

Erstellt: 16.01.2020, 16:26 Uhr

Regionalsport

So läuft es den Sportvereinen in der Region

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der 2. Liga-Mannschaft des Handballcubs Gelb-Schwarz Stäfa. Die Zürichsee-Zeitung bietet Sportvereinen aus der Region die Möglichkeit, ihre Matchberichte auf ZSZ-Online zu veröffentlichen. Dies jedoch nur unter vorheriger Absprache und Einhaltung gewisser journalistischer Grundregeln. Der Entscheid, ob und wie Texte auf der Website veröffentlicht werden, liegt abschliessend bei der Redaktion.

Interesse? Dann melden Sie sich bitte per Mail: webredaktion@zsz.ch

Paid Post

Hilfe und Sicherheit nach Hause holen

Jeder fünfte ältere Mensch braucht im Alltag Unterstützung. Fehlt sie, führt der Weg oft ins Heim. Marktführer Home Instead bietet als Alternative eine 24-Stunden-Betreuung zuhause ab 5800 Franken an.

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben