Zum Hauptinhalt springen

Zürcher Glückspilze

Obwohl am Ende ihrer Kräfte, machten die Grasshoppers in der Verlängerung gegen Apollon Limassol einen 1:3-Rückstand wett. Nach diesem 3:3 sind sie in den Playoffs zur Europa League. Anders als der FC Luzern, der gegen die US Sassuolo chancenlos war und mit einem 0:3 ausschied.

Erlösender Jubel:?Mergim Brahimi (links) und Benjamin Lüthi feiern mit Nikola Gjorgjev (rechts) dessen Tor zum 3:3.
Erlösender Jubel:?Mergim Brahimi (links) und Benjamin Lüthi feiern mit Nikola Gjorgjev (rechts) dessen Tor zum 3:3.
Keystone

Es war ein Hitzespiel in Zyperns Hauptstadt Nikosia, und es ging gar über mehr als 120 Minuten. In der 86. Minute der regulären Spielzeit glich Apollon Limassol, Zyperns Meisterschaftsfünfter und Cupsieger, den 1:2-Rückstand aus dem Hinspiel nämlich aus; nach zehn Minuten der Verlängerung setzte er, mit dem 3:1, den Fuss in die Playoffs. Und ein definitives Weiterkommen der Zyprioten wäre aufgrund ihrer Gesamtleistung in den beiden Spielen nicht ungerechtfertigt gewesen. Aber dann schafften die völlig entkräfteten Zürcher, die in der zweiten Halbzeit fast nur noch verteidigt hatten, doch noch die Wende – und dies gar ohne ihren Chef Kim Källström, der das Feld nach 90 Minuten verlassen hatte.Der für ihn eingewechselte Nachwuchsmann Nikolaj Gjorgjev bereitete mit einem Dribbling und einen perfekten Rückpass auf Caio vor, und der zurzeit formstärkste aller Zürcher schoss mit brillanter Einzelleistung das Tor, das GC in der Gesamtwertung wieder nach vorne brachte. Bis zur letzten Minute und mit immer weicheren Knien verteidigten die Zürcher diese knappe Reserve. Ganz am Schluss, als die Zyprioten nur noch angriffen, boten sich den Grasshoppers dann auch noch drei Konterchancen. Die erste vergab Gjorgjev eigensinnig, die zweite Haris Tabakovic mit einem schwachen Fehlschuss, die dritte nutzte Gjorgjev dann kühl. Da lief schon die Nachspielzeit, es war die letzte Aktion des Spiels.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.